23 April 2026, 12:11

Unternehmer tauschen sich über Energieeffizienz und Klimaschutz in Kirchlengern aus

Tortendiagramm, das den globalen Verbrauch erneuerbarer Energien im Jahr 2008 zeigt, unterteilt in Abschnitte für fossile Brennstoffe, Kernenergie, Wasserkraft, Heißwasser, Heizung, Biomasse, Solarenergie, Geothermie und Biokraftstoffe.

Unternehmer tauschen sich über Energieeffizienz und Klimaschutz in Kirchlengern aus

Über 50 Unternehmer trafen sich bei der Hettich Gruppe in Kirchlengern zu einem praxisnahen Austausch über Energieeffizienz. Unter dem Titel "Praxistalk: Kluge Energielösungen fürs Unternehmen" stand der Fokus auf nachhaltigen Geschäftsmodellen. Lokale Experten teilten ihr Wissen darüber, wie sich Kosten senken und gleichzeitig die Umweltbilanz verbessern lässt.

Das "Unternehmensnetzwerk Klimaschutz" besteht bereits seit mehreren Jahren im Kreis Herford. Es vernetzt Betriebe, die sich mit den Themen Nachhaltigkeit, Umweltschutz und Klimaschutz auseinandersetzen. Beim jüngsten Treffen wurden konkrete Lösungsansätze für energetische Herausforderungen diskutiert.

Daniel Menke von der Hettich Gruppe stellte die unternehmenseigenen Projekte vor – von Photovoltaik und Wärmerückgewinnung bis hin zu einem Pilotprojekt zur Reduzierung des Erdgasverbrauchs. Philip Kleineberg von ProElectrify ergänzte mit praxisnahen Optionen für mittelständische Unternehmen, darunter bidirektionales Laden, gewerbliche Energiespeicher und intelligente Steuerungssysteme.

Jan Hüttner, Wirtschaftsförderer des Kreises, betonte das große Engagement und die Fachkompetenz der heimischen Betriebe im Bereich Energieeffizienz. Birgit Rehberg, Leiterin der Kreisentwicklung und Klimaschutz, bezeichnete die Veranstaltung als vollen Erfolg – dank des produktiven Austauschs und der Vernetzung. Interessierte konnten sich über künftige Treffen bei der interkommunalen Wirtschaftsförderungsgesellschaft erkundigen.

Die Veranstaltung lieferte Unternehmen handfeste Ansätze, um Energiekosten und Emissionen zu reduzieren. Für weitere Informationen steht Sonja Hauptmann von der Wirtschaftsförderung zur Verfügung (Telefon: 05221 182 405 -0 oder E-Mail: [email protected]). Das Netzwerk unterstützt Unternehmen weiterhin dabei, nachhaltige Praktiken umzusetzen.

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