21 March 2026, 14:04

Uni Duisburg-Essen verwandelt Essener Campus mit Milliardenprojekt Big Picture

College Center-Eingangsschild an einer Wand umgeben von Grün, einem Weg, Strommasten, Bäumen, Gebäuden, einem Kran und einem bewölkten Himmel.

Uni Duisburg-Essen verwandelt Essener Campus mit Milliardenprojekt Big Picture

Die Universität Duisburg-Essen gestaltet ihren Campus in Essen mit einem umfassenden Modernisierungsprojekt namens Big Picture Essen grundlegend um. Ziel ist es, eine offenere und sozialere Umgebung für Studierende und Mitarbeiter zu schaffen. Neben modernisierten Einrichtungen strebt die Hochschule eine engere Verbindung mit der Innenstadt an.

Im Rahmen des Umbaus soll die Fläche für Forschung und Lehre um 30 Prozent erweitert werden. Ein neues Forschungszentrum für Wasserwirtschaft ist bereits genehmigt, während ein eigenes Gebäude für die chemische Ausbildung in Planung ist. Die Modernisierung der Hörsäle und Seminarräume begann bereits früher – einige Maßnahmen wurden schon 2023 abgeschlossen.

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Die Universität plant zudem, viele Einzelbüros in Großraumbüros umzuwandeln. Diese Bereiche sollen mit Lounge-Zonen und sogar Büroschaukeln ausgestattet werden, um die Zusammenarbeit zu fördern. Trotz der Erweiterung werden keine der neuen Forschungs- oder Lehrgebäude – wie die Projekte ACTIVE SITES oder FutureWaterCampus – auf den neu erworbenen Grundstücken außerhalb des aktuellen Campus errichtet. Sämtliche geplanten Einrichtungen bleiben innerhalb des bestehenden Essener Standorts.

Über die akademischen Räume hinaus soll das Projekt den Campus mit der Essener Innenstadt verschmelzen. Eine Übergangszone für urbanes Gärtnern und kulturelle Veranstaltungen wird die Lücke zwischen Universitätsleben und Stadt schließen. Die vollständige Modernisierung wird voraussichtlich etwa zehn Jahre dauern und Kosten in Höhe von mehreren hundert Millionen Euro verursachen.

Nach Abschluss der Arbeiten wird der neu gestaltete Campus sowohl als akademisches Zentrum als auch als sozialer Begegnungsort dienen. Der Fokus der Universität auf offene Räume, städtische Integration und moderne Einrichtungen spiegelt einen größeren Trend hin zu interaktivem Lernen wider. Das auf ein Jahrzehnt angelegte Projekt stellt eine der größten Investitionen in der Geschichte der Institution dar.

Quelle