06 May 2026, 06:08

Thomas Rachel: Vom Bundestagsneuling zum Religionsfreiheits-Beauftragten der Bundesregierung

Ein Buntglasfenster mit dem Logo des US-Repräsentantenhauses, dem Amt des Chaplains, einem Adler auf einem Schild, umgeben von einem Lorbeerkranz und einem Banner mit der Aufschrift "US-Repräsentantenhaus" in leuchtenden, detaillierten Farben.

Thomas Rachel: Vom Bundestagsneuling zum Religionsfreiheits-Beauftragten der Bundesregierung

Thomas Rachel blickt auf eine lange und vielseitige Karriere in der deutschen Politik und im öffentlichen Dienst zurück. Seit 1994 ist er Mitglied des Deutschen Bundestags und hat dort in verschiedenen Funktionen im Bildungsbereich, in der Außenpolitik sowie im Bereich der Religionsfreiheit gewirkt. Seine jüngste Ernennung erfolgte im Mai 2025, als er zum Beauftragten der Bundesregierung für Religions- und Weltanschauungsfreiheit berufen wurde.

Sein beruflicher Werdegang begann außerhalb der Politik: Von 1992 bis 2004 arbeitete Rachel für den Wirtschaftsverein Stahl in Düsseldorf. Seine politische Laufbahn startete 1994 mit der Wahl in den Bundestag. In den folgenden Jahren konzentrierte er sich auf Bildung und Forschung und war von 2005 bis 2021 Parlamentarischer Staatssekretär im Bundesministerium für Bildung und Forschung.

2015 trat er dem Rat der Evangelischen Kirche in Deutschland bei, ein Amt, das er bis heute innehat. Sein Engagement in religiösen und kulturellen Organisationen weitete sich 2006 aus, als er Mitglied des Kuratoriums der Leo-Baeck-Stiftung wurde. 2024 übernahm er eine ähnliche Position in der Hermann-Kunst-Stiftung zur Förderung der neutestamentlichen Forschung.

Von 2021 bis 2025 war Rachel stellvertretendes Mitglied im Auswärtigen Ausschuss. In dieser Zeit wurde er zudem Mitglied im Ausschuss für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung sowie Sprecher der CDU/CSU-Bundestagsfraktion für Kirchen und Religionsgemeinschaften. 2025 wechselte er in die Rolle eines vollwertigen Mitglieds des Auswärtigen Ausschusses.

Seine aktuellste Position als Beauftragter für Religions- und Weltanschauungsfreiheit trat er im Mai 2025 an. Diese Funktion knüpft an sein langjähriges Engagement in religiösen und internationalen Angelegenheiten an.

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Rachels Karriere umfasst mittlerweile mehr als drei Jahrzehnte im Bundestag, in denen er sich mit Themen von Bildung bis hin zur Außenpolitik befasst hat. Sein heutiger Fokus auf Religionsfreiheit unterstreicht sein anhaltendes Engagement sowohl in politischen als auch in glaubensbasierten Organisationen. Die Ernennung festigt seinen Einfluss auf die deutsche Haltung zu Menschenrechten und internationalen Beziehungen.

Quelle