07 June 2026, 18:05

SXSW London startet mit Einreiseverboten und Meinungsfreiheits-Debatte

Piers Morgan: SXSW London hätte mehr für Cenk Uygur tun können, nachdem er aus dem UK ausgeschlossen wurde: 'Ich bin ein bisschen enttäuscht'

SXSW London startet mit Einreiseverboten und Meinungsfreiheits-Debatte

Das erste SXSW London-Festival findet vom 1. bis 6. Juni in Shoreditch statt. Über 800 Redner:innen, Künstler:innen und Filmvorführungen werden im Rahmen der Veranstaltung zu erleben sein. Doch bereits im Vorfeld sorgt das Festival für Kontroversen, nachdem zwei prominente Persönlichkeiten vom britischen Innenministerium die Einreise verweigert wurde.

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Der Journalist Cenk Uygur und der Kommentator Hasan Piker durften nicht ins Vereinigte Königreich einreisen, um an dem Festival teilzunehmen. Das Innenministerium blockierte Uygur aufgrund seiner Kritik an Israel. Die Organisatoren von SXSW London erklärten daraufhin, dass Einreiseentscheidungen in der Verantwortung der Regierung lägen.

Während seines Auftritts bei der Veranstaltung kritisierte Piers Morgan das Festival dafür, sich nicht öffentlich für Uygurs Recht auf Teilnahme eingesetzt zu haben. Morgan zeigte sich enttäuscht von der Reaktion der Veranstalter und betonte, dass die Meinungsfreiheit gewahrt werden müsse. Zudem nutzte er die Bühne, um über Datenschutz zu sprechen, und äußerte Verständnis für Persönlichkeiten des öffentlichen Lebens, die ihr Privatleben schützen.

In derselben Diskussion griff Morgan Prinz Harry und Meghan Markle an. Er hinterfragte, warum das Paar ein Foto zum Geburtstag ihrer Tochter Lilibet online veröffentlichte, während es sich gleichzeitig gegen die öffentliche Exposition von Kindern ausspricht.

Das Festival wird wie geplant stattfinden, mit Hunderten von Teilnehmenden. Doch die Abschiebung von Uygur und Piker hat eine Debatte über Meinungsfreiheit und staatliche Einreisebestimmungen ausgelöst. Morgans Äußerungen lenkten während der Veranstaltung zusätzliche Aufmerksamkeit auf das Thema.

Quelle