16 April 2026, 06:05

Stichwahl in Wuppertal: Scherff oder Nocke – wer wird neuer Oberbürgermeister?

Gruppe von Menschen vor einem Rednerpult mit Mikrofon und einer Tafel mit der Aufschrift "Sancho City Councilman Joins City Council", mit sitzenden und stehenden Gästen, Flaggen, Feuerlöscher und Deckenlampen im Hintergrund.

Stichwahl in Wuppertal: Scherff oder Nocke – wer wird neuer Oberbürgermeister?

Wuppertals Oberbürgermeister-Stichwahl steht am Sonntag an

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Die Wahl zum Oberbürgermeister in Wuppertal geht am kommenden Sonntag in die Stichwahl. Miriam Scherff (SPD) und Matthias Nocke (CDU) trafen in einer Debatte aufeinander, die viele Wähler weiterhin unentschieden zurückließ. Aktuelle Umfragen sehen Scherff mit zehn Prozentpunkten vorn, doch das Rennen bleibt offen.

Auch die politische Landschaft in Wuppertal hat sich verändert: 14 Abgeordnete der AfD (Alternative für Deutschland) sitzen nun im Stadtrat. Diese Entwicklung erhöht den Druck auf die beiden demokratischen Hauptparteien, nach der Wahl enger zusammenzuarbeiten.

Die Oberbürgermeister-Debatte zwischen Scherff und Nocke war von einem sachlichen und konstruktiven Ton geprägt. Beide Kandidaten zeigten sich konzentriert, schlagfertig und gut vorbereitet auf die inhaltlichen Fragen. Beobachter beschrieben die Diskussion als informativ, fair und mitunter sogar humorvoll.

Trotz der positiven Stimmung verließen viele Wähler die Veranstaltung ohne klare Präferenz. Rückmeldungen aus dem Publikum deuteten auf ein Kopf-an-Kopf-Rennen hin – ein Spiegelbild des engen Wahlkampfs. Scherffs aktueller Vorsprung von zehn Punkten in den Umfragen hat sich bisher nicht in einen entscheidenden Vorteil umsetzen lassen.

Das Ergebnis der Stichwahl am Sonntag wird die politische Zukunft Wuppertals prägen. Eine Zusammenarbeit zwischen SPD und CDU könnte unverzichtbar werden, besonders angesichts des Einflusses der AfD im Stadtrat. Beide Parteien betonen die Notwendigkeit von Stabilität und Kooperation in den kommenden Monaten.

Die Stichwahl entscheidet, ob Scherff oder Nocke das Amt übernimmt. Mit 14 AfD-Stadträten muss der künftige Oberbürgermeister ein zersplitterteres politisches Umfeld meistern. Der respektvolle Ton der Debatte lässt Raum für Hoffnung auf Zusammenarbeit – doch die letzte Entscheidung liegt bei den Wählern an diesem Wochenende.

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