22 March 2026, 22:04

Stadt präsentiert Wärmeplanung 2045 – jetzt mitreden und gestalten

Stadtansicht mit Gebäuden im Vordergrund, Solarpanels auf einem Dach und einem blauen Himmel im Hintergrund.

Stadt präsentiert Wärmeplanung 2045 – jetzt mitreden und gestalten

Die Stadtverwaltung hat den finalen Entwurf der kommunalen Wärmeplanung zur öffentlichen Begutachtung freigegeben. Das Konzept skizziert Maßnahmen, um bis 2045 eine klimaneutrale Wärmeversorgung zu erreichen – eine gesetzliche Verpflichtung für alle Kommunen. Bürgerinnen und Bürger haben nun die Möglichkeit, die Vorschläge zu prüfen und ihr Feedback einzubringen, bevor die Strategie verabschiedet wird.

Der Entwurf liegt vom 26. Januar bis 24. Februar zur Einsichtnahme aus. Die Unterlagen sind online über die Plattform Participation.NRW abrufbar oder können vor Ort im Deutschlandhaus, Lindenallee 10, Raum 508, eingesehen werden. Wer die Pläne persönlich einsehen möchte, muss zuvor einen Termin per E-Mail an die Green Capital Agency unter [email protected] vereinbaren.

Im Mittelpunkt der Strategie steht die Ermittlung der besten Heizsysteme für Gebäude in der Stadt. Zudem gibt sie Eigentümern Orientierungshilfe für den Umstieg auf erneuerbare Energien. Vergleichbare Städte wie Tübingen und Elmshorn binden private Hausbesitzer etwa über Projekte wie KWAPE ein, das Sanierungen und erneuerbare Wärmeversorgung in Gebieten mit vielen Einfamilienhäusern fördert. Warendorf hingegen nutzt ein 14 Kilometer langes Netz aus flusswasserbetriebenen Wärmepumpen, um öffentliche Gebäude und historische Quartiere zu versorgen – ein Kompromiss zwischen Klimazielen und Denkmalschutz.

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Köln hat seinen Wärmeplan bereits 2023 fertiggestellt und damit einen Fahrplan für eine gasneutrale Versorgung bis 2045 vorgelegt. Entwickelt mit Beteiligung verschiedener Akteure, soll das Konzept Eigentümern langfristige Planungssicherheit bieten. Daten zur öffentlichen Akzeptanz liegen jedoch noch kaum vor. Die Stadt hat sich verpflichtet, die Strategie regelmäßig zu aktualisieren, um Transparenz zu erhöhen und sich an veränderte Anforderungen anzupassen.

Während der Begutachtungsphase können Bürgerinnen und Bürger Stellungnahmen oder formelle Kommentare zum Entwurf einreichen. Nach Ende der Konsultation wird die Stadt die Rückmeldungen auswerten und das Konzept überarbeiten. Die finalisierte Strategie dient dann als Leitfaden für Eigentümer und Entscheidungsträger, um bis zum Stichtag 2045 die klimaneutrale Wärmewende umzusetzen.

Quelle