Solinger Unternehmer fordern Lösungen für Staus, Schilderchaos und Dreck in Burg
Mia AlbrechtSolinger Unternehmer fordern Lösungen für Staus, Schilderchaos und Dreck in Burg
Die Bergische Industrie- und Handelskammer (IHK) veranstaltete ihr zweites Regionaldialog-Forum im Restaurant Rüdenstein im Solinger Stadtteil Burg/Höhscheid. Rund 20 lokale Unternehmer trafen sich, um über drängende Probleme ihrer Betriebe zu diskutieren.
Im Mittelpunkt der Gespräche standen Verkehrsprobleme. Die Teilnehmer kritisierten anhaltende Staus in Burg – selbst nach Abschluss jüngster Bauarbeiten. Besonders ärgerlich seien irreführende Hinweisschilder auf der Autobahn A1, die fälschlicherweise den Eindruck erweckten, die Ausfahrt Solingen-Burg sei gesperrt.
Auch die laufenden Brückenarbeiten über der A1 sorgten für Besorgnis. Die dadurch bedingten Umleitungen führten zu einem Rückgang von Touristen aus Wermelskirchen, was sich negativ auf den lokalen Handel auswirke. Zudem bemängelten die Anwesenden die unzureichende Straßenreinigung in Solingen-Burg.
Ein weiteres Thema war die Entfernung von Mülleimern entlang der Wanderwege an der Wupper. Die Teilnehmer warnten, dass sich ohne private Initiativen der Abfall weiter anhäufen werde. Für die IHK nahmen Präsident Henner Pasch, Hauptgeschäftsführer Michael Wenge, der Politikberater Jasper Rust sowie Christian Kern von der Juniorenkammer an der Veranstaltung teil.
Die Veranstaltung bot den Unternehmern eine Plattform, um ihre Anliegen vorzutragen. Verkehrsbehinderungen, mangelhafte Beschilderung und Sauberkeitsprobleme wurden als zentrale Herausforderungen identifiziert. Die IHK nahm diese Punkte auf, um sie in weiteren Gesprächen mit den lokalen Behörden zu thematisieren.






