Solinger Kirchenkreis berät über Zukunft, Finanzen und Gewaltstudie
Der Evangelische Kirchenkreis Solingen hält seine Synode am Freitag, den 7. Juni, und Samstag, den 8. Juni 2023 ab. Es handelt sich um die erste Zusammenkunft des neu gewählten Gremiums nach der Presbyteriumswahl im Februar. Im Mittelpunkt der Beratungen stehen die finanzielle Stabilität, die Zukunft der Kirche sowie die Reaktionen auf eine Studie zu sexualisierter Gewalt.
Die Veranstaltung beginnt am Freitag um 18:00 Uhr mit einem Gottesdienst unter der Leitung von Diakonisse Barbara Albers. Im Anschluss nehmen die Delegierten an einem Gedankenexperiment teil, um die Kirchenfinanzen neu zu denken und sich auf zentrale Prioritäten zu konzentrieren.
Am Samstag um 8:30 Uhr setzt die Synode ihre Arbeit mit einer Andacht des Ohligser Pfarrers Dennis Ulrich fort. Auf der Tagesordnung stehen drei Schwerpunkte: der Zukunftsprozess „Klingenkirche 2030“, die finanzielle Lage des Kirchenkreises sowie die ForuM-Studie zu sexualisierter Gewalt. Konkrete Beschlüsse werden erwartet, darunter Pläne zur Finanzierung von drei diakonischen Stellen ab 2030.
Die Delegierten wählen zudem drei Vertreter:innen, die an der Landessynode teilnehmen sollen. Darüber hinaus beraten sie über weitere Schritte zur Aufarbeitung der ForuM-Studie und Maßnahmen zur Sicherung der finanziellen Stabilität – sowohl des Kirchenkreises als auch seiner diakonischen Einrichtungen.
Die Ergebnisse der Synode werden die Ausrichtung der Kirche in den kommenden Jahren prägen. Bis zum Ende der zweitägigen Tagung werden Entscheidungen zu Finanzierung, Governance und der Umsetzung der ForuM-Studie erwartet. Die gewählten Delegierten werden die Prioritäten des Kirchenkreises auf die Landessynode übertragen.






