22 March 2026, 10:03

Solingens Lieferkontor öffnet 2026 öfter für Besucher und sucht Helfer

Ein detaillierter alter Stadtplan von Dlingen, Deutschland, der Gebäude, Bäume und umliegende Städte mit dekorativem Text auf altem Papier zeigt.

Solingens Lieferkontor öffnet 2026 öfter für Besucher und sucht Helfer

Solingens historisches Lieferkontor soll 2026 häufiger öffnen

Dank neuer Pläne der Stadt und einer lokalen Initiative wird das historische Lieferkontor in Solingen ab 2026 häufiger seine Türen öffnen. Das Gebäude, einst ein zentraler Ort für die industrielle Vergangenheit der Stadt, empfängt Besucher künftig an mehr Sonntagen während der Wandersaison von März bis Oktober. Die Organisatoren suchen nun Freiwillige, um die Öffnungszeiten noch weiter auszubauen.

Das Lieferkontor war einst das Herzstück des Solinger Handels und diente als Abgabestelle für die Liewerfrauen – Frauen, die bis in die 1930er-Jahre Waren in Körben transportierten. Diese Tradition hielt sich hier deutlich länger als in den meisten anderen Regionen Europas. Das Gebäude ist Teil des dezentralen Industriemuseums Solingen, zu dem auch die Gesenkschmiede Hendrichs, der Wipperkotten und weitere historische Stätten sowie das Gründerzentrum gehören.

2026 wird das Lieferkontor an fünf Sonntagen von 10:00 bis 14:00 Uhr geöffnet sein. Vier zusätzliche Termine, geleitet vom lokalen Guide Lutz Peters, finden von 11:00 bis 13:00 Uhr statt. Falls sich weitere Freiwillige engagieren, könnte das langfristige Ziel verwirklicht werden: eine monatliche Öffnung an jedem ersten Sonntag von April bis Oktober.

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Zusätzlich ist für den 19. April um 13:00 Uhr eine geführte Wanderung entlang des Liewerfrauenwegs geplant. Die Tour startet am Gründerzentrum und ist auf 20 Teilnehmer begrenzt.

Die erweiterten Öffnungszeiten bieten mehr Menschen die Gelegenheit, das industrielle Erbe Solingens zu entdecken. Mit Unterstützung von Freiwilligen könnte das Lieferkontor künftig sogar monatlich in den wärmeren Monaten zugänglich sein. Stadt und Partner hoffen, so die Geschichte der Liewerfrauen und die Handelstraditionen der Region für Besucher lebendig zu halten.

Quelle