05 June 2026, 11:30

Solingen fordert Kostenerstattung vom Land für teure Ersatzbetreuung an Schulen

Stadt Solingen fordert 67.000 Euro Schadensersatz von NRW wegen ausfallender Schulstunden

Solingen fordert Kostenerstattung vom Land für teure Ersatzbetreuung an Schulen

Solingen verlängert die verkürzten Unterrichtszeiten bis zu den Sommerferien – was die finanzielle Belastung weiter verschärft. Die Stadt hat bereits über 67.000 Euro für Ersatzbetreuung zwischen November und Januar ausgegeben. Nun fordert die Verwaltung eine Kostenerstattung vom Land Nordrhein-Westfalen.

Allein an der Wilhelm-Hartschen-Schule beliefen sich die Ausgaben für Ersatzbetreuung von November 2023 bis Januar 2024 auf 67.228,10 Euro. Die Stadt rechnet für das gesamte Schuljahr mit Gesamtkosten von mindestens 115.000 Euro. Um den vorzeitigen Unterrichtsschluss abzufedern, wurden Integrationskräfte eingesetzt, wodurch die monatlichen Kosten auf etwa 23.000 Euro stiegen.

Die Stadt argumentiert, dass Nordrhein-Westfalen für die Bereitstellung ausreichender Lehrkräfte verantwortlich sei und daher die zusätzlichen Kosten tragen müsse. Solingen hat bereits einen Antrag auf Erstattung für die ersten drei Monate gestellt. Die Verantwortlichen bestehen darauf, die finanzielle Last nicht allein schultern zu können – zumal mit weiteren Kosten zu rechnen ist.

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Eine endgültige Abrechnung für das Schuljahr 2023/2024 wird erst nach Vorlage aller Ausgaben, einschließlich der Kosten für Integrationskräfte im Sommer, eingereicht.

Der finanzielle Druck auf Solingen wächst weiter, da die Ausgaben für Ersatzbetreuung steigen. Die Stadt beharrt darauf, dass das Land die Kosten übernehmen muss, da es in der Pflicht stehe, für ausreichend Lehrpersonal zu sorgen. Ohne Erstattung drohen der Kommune weitere finanzielle Engpässe.

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