12 April 2026, 02:05

Schwerer Unfall in Rösrath nach Ausweichmanöver vor einem Reh

Ein Reh, das auf einem Schotterweg durch einen bewaldeten Bereich läuft, mit Bäumen und Pflanzen auf beiden Seiten und Text am unteren Rand des Bildes.

Schwerer Unfall in Rösrath nach Ausweichmanöver vor einem Reh

Unfall auf der Hofferhofer Straße in Rösrath nach Ausweichmanöver vor einem Reh

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Gestern Nachmittag ereignete sich auf der Hofferhofer Straße (K 23) in Rösrath ein Verkehrsunfall. Eine 70-jährige Fahrerin und ihre 87-jährige Beifahrerin erlitten dabei leichte Verletzungen. Das Fahrzeug prallte gegen einen Zaun und einen Baum, bevor es in einem Grasstreifen zum Stehen kam – ausgelöst durch ein Ausweichmanöver der Fahrerin, die einem über die Straße laufenden Reh ausweichen wollte.

Laut Polizeibericht reagierte die Lenkerin eines VW auf das plötzlich auftauchende Reh, lenkte jedoch statt zu bremsen scharf aus. Dadurch kollidierte der Wagen mit einem Drahtzaun und einem Baum, ehe er zum Stillstand kam. Rettungskräfte waren vor Ort im Einsatz und brachten beide Frauen mit leichten Verletzungen ins Krankenhaus.

Das Auto wurde bei dem Unfall schwer beschädigt und musste abgeschleppt werden. Die Polizei schätzt den Sachschaden – inklusive Zaun und Baum – auf etwa 10.000 Euro. Die Behörden wiesen darauf hin, dass herbstliche Bedingungen wie nasses Laub und feuchte Fahrbahnen die Straßen besonders rutschig und gefährlich machen können.

Die Kreispolizeibehörde Rhein-Berg ruft Autofahrer dazu auf, insbesondere in Waldgebieten, in denen Wildtiere vermehrt unterwegs sind, das Tempo zu reduzieren. Im Falle eines plötzlich auftauchenden Tieres wird empfohlen, stark zu bremsen statt auszuweichen. Zudem raten die Beamten, zwischen Oktober und Ostern auf Winterreifen umzusteigen, um auf glatten Straßen besseren Halt zu haben.

Der Vorfall unterstreicht die Gefahren durch Wildwechsel und die herbstlichen Straßenverhältnisse. Die Polizei wiederholte ihren Appell zu umsichtiger Fahrweise in dieser Jahreszeit und wünschte allen Verkehrsteilnehmern sichere Fahrten in den kommenden Wochen.

Quelle