Schwarzfahrer mit 6.800 Euro im Schuh am Dortmunder Hauptbahnhof festgenommen
Theo SchulteSchwarzfahrer mit 6.800 Euro im Schuh am Dortmunder Hauptbahnhof festgenommen
Am 7. August wurde ein Algerier am Dortmunder Hauptbahnhof festgenommen, nachdem die Polizei ihn ohne gültiges Ticket antraf. Bei der Kontrolle entdeckten die Beamten zudem eine beträchtliche Geldsumme, die in seinem Schuh versteckt war – ein Fund, der weitere Fragen zu seinen Aktivitäten aufwarf.
Der Vorfall begann, als Bundespolizisten den ICE 100 von Köln nach Dortmund kontrollierten. Dabei stellten sie fest, dass der 36-jährige algerische Staatsbürger als Schwarzfahrer unterwegs war. Eine anschließende Durchsuchung förderte rund 6.800 Euro zutage, die unter der Einlegesohle seines rechten Schuhs verborgen waren.
Der Mann konnte weder die Herkunft des Geldes plausibel erklären noch entsprechende Unterlagen vorlegen. Zudem stellte sich heraus, dass gegen ihn ein Haftbefehl vorlag. Die Hamburger Ausländerbehörde hatte ihm zuvor zudem ein Einreiseverbot erteilt.
Die Polizei beschlagnahmte vorsorglich 6.000 Euro des Bargelds, um mögliche illegale Einkünfte zu sichern. Die verbleibenden 800 Euro ließ man dem Mann. Nach dem Fund wurde er in die zentrale Polizeigewahrsamszelle in Dortmund überstellt. Die Ausländerbehörde übernahm die weiteren Ermittlungen und leitete Verfahren wegen Beförderungserschleichung und illegalen Aufenthalts ein.
Der Festgenommene bleibt bis auf Weiteres in Gewahrsam, während die Ermittlungen andauern. Die Behörden prüfen sowohl die Herkunft des Geldes als auch seinen Aufenthaltsstatus. Der Fall wird nun nach ausländerrechtlichen und strafrechtlichen Gesichtspunkten weiterverfolgt.






