Paderborner Forscher entwickeln grüne Wasserstoffproduktion nach Vorbild der Photosynthese
Mia AlbrechtPaderborner Forscher entwickeln grüne Wasserstoffproduktion nach Vorbild der Photosynthese
Forscherinnen und Forscher der Universität Paderborn arbeiten an einem neuen Verfahren zur Produktion von grünem Wasserstoff. Das Projekt mit dem Namen „C2-SPORT“ nutzt Solarenergie und kohlenstoffbasierte Materialien, um Wasser in Wasserstoff und Sauerstoff aufzuspalten – inspiriert von der natürlichen Photosynthese, um den Prozess umweltfreundlicher zu gestalten.
Die Leitung des Vorhabens übernehmen Dr. María Nieves López Salas und Dr. Ying Pan. Zudem wirken Gastwissenschaftler von Universitäten in Australien und China an den Arbeiten mit.
Das Projekt startet im April nächsten Jahres unter dem Dach des Instituts für Studien der Universität Paderborn (Institute for Advanced Study) und wird mit rund 20.000 Euro aus Mitteln desselben Instituts gefördert. Im Mittelpunkt der Forschung stehen kohlenstoffbasierte Halbleiter, die eine starke fotokatalytische Aktivität aufweisen und gleichzeitig kostengünstige Alternativen für Z-Schema-Fotokatalysatorsysteme darstellen.
Aktuell basiert die Wasserstoffproduktion noch weitgehend auf fossilen Brennstoffen. Doch immer mehr setzt sich saubere Energie aus erneuerbaren Quellen durch. Das Institut für Studien fördert solche innovativen Forschungsansätze durch interdisziplinäre Zusammenarbeit und internationale Partnerschaften.
Ziel des „C2-SPORT“-Projekts ist es, Wasserstoff auf umweltschonende Weise herzustellen. Durch die Nutzung von Sonnenlicht und kohlenstoffbasierten Materialien könnte die Abhängigkeit von fossilen Energieträgern verringert werden. Die Forschung könnte langfristig zu nachhaltigeren Energielösungen beitragen.






