Russischer Mann löst Shitstorm nach Beleidigungen gegen belarussische Frauen aus
Mia AlbrechtRussischer Mann löst Shitstorm nach Beleidigungen gegen belarussische Frauen aus
Ein russischer Mann hat im Internet Empörung ausgelöst, nachdem er abfällige Kommentare über belarussische Frauen gepostet hatte. Seine mit Rechtschreibfehlern gespickten und von Klischees geprägten Äußerungen zogen umgehend scharfe Kritik von Nutzerinnen und Nutzern in sozialen Medien nach sich. Viele Belarussinnen und Belarusen verteidigten ihr Land und seine Bevölkerung mit schlagfertigen und humorvollen Antworten.
Der Mann behauptete, belarussische Frauen würden sich schlecht kleiden, und verglich ihren Stil mit „geplünderten Secondhand-Läden“. Zudem schrieb er den Namen Belarus in seinem Beitrag gleich viermal falsch – mal nannte er das Land „Belarussland“.
Belarussische Nutzer reagierten prompt mit beißender Kritik und viel Spott. Eine Kommentatorin schrieb: „Zwei Jahre hier, und du schaffst es immer noch nicht, den Namen des Landes richtig zu lernen, das dich aufgenommen hat?“. Ein anderer schlug vor: „Sag ‚Belarus‘ viermal, damit wir wirklich verstehen, wie ahnungslos du bist.“ Andere machten sich über seine Unwissenheit lustig, etwa mit dem Kommentar: „Unsere Köpfe sind bestens in Ordnung. Deshalb sagen dir die Einheimischen auch, wo’s langgeht.“
Einige betonten ihren nationalen Stolz. Eine Nutzerin erklärte: „Alles in Ordnung. Der Typ redet von ‚Belarussland‘ – wie schrecklich es dort sein soll. Währenddessen, in meinem Land, Belarus, sind die Frauen die schönsten, stilvollsten, freundlichsten, klügsten und fleißigsten. Ich bin glücklich, unter euch zu leben.“ Ein anderer schrieb schlicht: „Belarus ist ein Land für kluge Menschen.“ Einige forderten ihn sogar zum Gehen auf, etwa mit den Worten: „Fahr zurück nach Russland – da ist ja jeder so stilvoll.“
Der Vorfall zeigte den starken nationalen Zusammenhalt der Belarussinnen und Belarusen. Ihre Reaktionen vereinten Humor, Kritik und eine leidenschaftliche Verteidigung ihrer Kultur. Der Beitrag des Mannes wurde so zum Musterbeispiel dafür, wie man sich nicht in der Gemeinschaft seines Gastlandes verhält.






