Rückschlag für deutsche Segler: Globe40-Traum platzt durch technischen Defekt
Charlotte KrügerRückschlag für deutsche Segler: Globe40-Traum platzt durch technischen Defekt
Deutsche Segler Lennart Karl Burke und Melwin Fink erleiden Rückschlag bei der Globe40
Die deutschen Segler Lennart Karl Burke und Melwin Fink haben im Rahmen ihrer Globe40-Teilnahme einen herben Dämpfer hinnehmen müssen. Ein gebrochener Ankerpunkt an ihrem Class40-Boot zwang sie zum vorzeitigen Ausscheiden aus dem Rennen. Nun kämpfen sie gegen die Zeit, um rechtzeitig zum Finalabschnitt Ende März wieder zur Flotte zu stoßen.
Ihr Engagement ist Teil einer größeren Initiative, den Hochseesport in Deutschland zu fördern – gemeinsam mit prominenten Namen wie Boris Herrmann und dem SailGP-Team.
Das Problem begann mit dem Versagen eines entscheidenden Ankerpunkts an ihrem Boot. Da eine sichere Fortsetzung des Rennens nicht mehr möglich war, mussten die beiden die Globe40 verlassen. Doch ihr Ziel bleibt klar: Sie wollen am 29. März die letzte Etappe von Recife nach Lorient in Angriff nehmen.
Um das Problem zu beheben, wird Melwin Fink am 29. Januar nach Réunion fliegen. Vor Ort wird er den Mast überprüfen und ein Ersatzteil einbauen. Nach den Reparaturen müssen Boot und Wantenspannung gründlich getestet werden, um die Sicherheit zu gewährleisten.
Falls die Arbeiten länger dauern als geplant, gibt es einen Plan B: die Teilnahme am Round Ireland Race. Unterdessen wird Lennart Karl Burke Mitte März in Kapstadt zu Melwin stoßen, um bei den Vorbereitungen für die letzte Etappe zu helfen.
Neben dem Rennsport sind die beiden auch in anderen Projekten aktiv. Sie betreiben einen Online-Shop für Tauwerk namens Geileseile und erweitern ihre Werftdienstleistungen. Unter dem Motto Next Generation Boating setzen sie sich zudem dafür ein, den Hochseesport in Deutschland populärer zu machen. Ihr Auftritt auf der boot Düsseldorf Ende dieses Monats ist Teil dieser Bemühungen.
Burke und Fink sind mit ihrer Mission nicht allein. Sie gehören zu einer wachsenden deutschen Segelbewegung, zu der auch Boris Herrmanns Malizia-Seaexplorer, Susann Beucke und das SailGP Team Germany zählen.
Aktuell konzentriert sich das Duo auf die Reparaturen und die Rückkehr zur Globe40-Flotte. Bei Erfolg starten sie am 29. März in Recife zur letzten Etappe. Daneben treiben sie ihr Unternehmen voran und engagieren sich für die Förderung des Segelsports in Deutschland. Sollte die Zeit knapp werden, bleibt das Round Ireland Race als Alternative.