17 June 2026, 18:31

Rheinisch-Bergischer Kreis beschließt wegweisenden Schulentwicklungsplan für Berufskollegs bis 2031

Landkreis legt Grundstein für Entwicklung von Berufskollegs

Rheinisch-Bergischer Kreis beschließt wegweisenden Schulentwicklungsplan für Berufskollegs bis 2031

Der Kreistag des Rheinisch-Bergischen Kreises hat den ersten Schulentwicklungsplan für Berufskollegs der Region bis 2031 verabschiedet. Die Strategie zielt darauf ab, ein ausgewogenes und zugängliches Bildungsangebot zu sichern und gleichzeitig den künftigen Fachkräftebedarf zu decken. Zudem reagiert sie auf Herausforderungen wie demografischen Wandel, Digitalisierung und veränderte Anforderungen des Arbeitsmarktes.

Der Plan schafft eine datengestützte Grundlage für die Weiterentwicklung der beruflichen Bildung in der Region. Er enthält konkrete Empfehlungen, um die Attraktivität der Berufsausbildung zu steigern, die Bildungsstandorte zu stärken und die Digitalisierung voranzutreiben. Ein weiterer Schwerpunkt liegt auf der Zusammenarbeit mit den örtlichen Berufskollegs.

Die Kreisverwaltung wird die Vorschläge in den kommenden Monaten präzisieren und schrittweise umsetzen. Der Plan soll regelmäßig aktualisiert werden, um auf neue Gegebenheiten reagieren zu können.

In einer weiteren Entwicklung wurde die Förderschule in Refrath in Margot-Friedländer-Schule umbenannt. Der Vorschlag kam aus der Schulgemeinschaft, und die Schulkonferenz stimmte einstimmig für die Umbenennung. Die Holocaust-Überlebende Margot Friedländer ist damit nun Namensgeberin der Einrichtung.

Der Schulentwicklungsplan gibt der beruflichen Bildung im Rheinisch-Bergischen Kreis bis 2031 eine klare Richtung vor. Seine Maßnahmen sollen die Einrichtungen zukunftsfest machen und die Fachkräftesicherung unterstützen. Die Umbenennung der Schule in Refrath stellt eine eigenständige, aber bedeutungsvolle Entscheidung für die lokale Gemeinschaft dar.

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