17 June 2026, 16:53

Revolution im Bau: CO₂-Emissionen durch recycelte Mineralstoffe senken

Kohlenstoffdioxid-Emissionen reduzieren mit klimapositiven Baustoffen

Revolution im Bau: CO₂-Emissionen durch recycelte Mineralstoffe senken

Neues Forschungsprojekt will CO₂-Emissionen im Baugewerbe durch innovative Mineralstoff-Herstellung senken

Am 3. Juli 2024 startete am Fraunhofer-Institut UMSICHT in Oberhausen die Initiative ZEROES, die den CO₂-Ausstoß in der Bauindustrie verringern soll – und zwar durch eine grundlegende Veränderung der Herstellung mineralischer Baustoffe. Im Fokus stehen dabei die klimaschädlichen Bindemittel, die in Beton und Kalksandsteinen verwendet werden.

Die Bauwirtschaft ist in hohem Maße auf Zement angewiesen, den gängigsten Bindemittel in Baustoffen. Dessen Produktion ist extrem energieintensiv und trägt maßgeblich zu den globalen CO₂-Emissionen bei. Jährlich werden weltweit rund 40 Milliarden Tonnen Sand und Kies für diese Zwecke verbraucht.

Das ZEROES-Projekt setzt darauf, herkömmliche Bindemittel durch Carbonate zu ersetzen. Zudem soll CO₂ direkt in die Herstellung von Kalksandsteinen eingebunden werden. Sämtliche benötigten mineralischen Rohstoffe müssen dabei aus recycelten Bauabfällen stammen.

Geleitet wird das Vorhaben vom Fraunhofer UMSICHT, unterstützt von den Partnern Betonwerk Büscher und Rohstoffbauwerke. Ihr Ziel: nachhaltige Materialien entwickeln, die eine klimapositivere Bauweise ermöglichen.

Gelingt das Projekt, könnte es die Emissionen bei der Baustoffproduktion deutlich reduzieren – und gleichzeitig eine sinnvolle Wiederverwertung von Bauabfällen in umweltfreundlichen Produkten schaffen. Ein Erfolg wäre damit ein wichtiger Schritt hin zu einer grüneren Bauindustrie.

Cashback bei deinen
Lieblingsrestaurants und Services

Kaufe Gutscheine und spare in deinen Lieblingsorten in deiner Nähe

LiberSave App auf Smartphones
Quelle