Polizei deckt über 300 Rasertaten in Recklinghauser Schulzonen auf
Polizei in Recklinghausen kontrolliert Verkehr an Schulen und Kitas
Die Polizei in Recklinghausen hat am Dienstag, dem 3. Juni, umfangreiche Verkehrskontrollen in der Nähe von Schulen und Kindertagesstätten durchgeführt. Die Aktion war Teil der bundesweiten Kampagne „Sicher.Mobil.Leben“, die die Sicherheit von Kindern auf dem Weg zu und von Bildungseinrichtungen verbessern soll.
Bei den Kontrollen registrierten die Beamten über 300 Geschwindigkeitsverstöße in Schulzonen. Ein Autofahrer wurde mit 68 km/h in einer 30er-Zone erwischt, ein Schulbus mit Kindern an Bord fuhr in derselben Zone 48 km/h. Zudem fehlten in vielen Fahrzeugen geeignete Kinderrückhaltesysteme oder diese waren falsch montiert.
Die Polizei überprüfte auch Kinderfahrräder auf Sicherheitsmerkmale – wer alle Vorgaben erfüllte, erhielt einen Aufkleber des Deutschen Verkehrsicherheitsrats. Gleichzeitig schulten Verkehrsicherheitsberater Viertklässler im richtigen Verhalten an gefährlichen Stellen und übten mit ihnen sicheres Verhalten im Straßenverkehr.
Polizeipräsidentin Friederike Zurhausen betonte später, dass die Kampagne auf die Gefahren aufmerksam machen solle, denen Kinder im Straßenverkehr ausgesetzt sind. Ziel sei es, durch mehr Bewusstsein und konsequentere Kontrollen Unfälle zu verhindern.
Die Aktion zeigte, dass Rasen und mangelnde Kindersicherung in Schulnähe weit verbreitet sind. Die Behörden appellieren an Autofahrer, die Geschwindigkeitsbegrenzungen einzuhalten und für korrekte Rückhaltesysteme zu sorgen. Weitere Kontrollen sind im Rahmen der laufenden Bemühungen zum Schutz junger Verkehrsteilnehmer geplant.






