02 April 2026, 18:04

NRW pumpt 305 Millionen Euro in den Ausbau der S11 zwischen Köln und Bergisch Gladbach

Ein Bahnsteig mit einem "S-Bahn Stuttgart" Schild und Logo an der Wand, Deckenleuchten und einigen Gegenständen auf der linken Seite des Bahnsteigs.

NRW pumpt 305 Millionen Euro in den Ausbau der S11 zwischen Köln und Bergisch Gladbach

Nordrhein-Westfalen investiert 305 Millionen Euro in den Ausbau der S11 zwischen Bergisch Gladbach und Köln

Nordrhein-Westfalen stellt 305 Millionen Euro für die Erweiterung der S-Bahn-Linie S11 zwischen Bergisch Gladbach und Köln bereit. Das nun auf 836 Millionen Euro veranschlagte Projekt soll die Infrastruktur modernisieren und den Pendlerverkehr verbessern. Nach Fertigstellung werden die Züge im Zehn-Minuten-Takt verkehren, in Stoßzeiten sogar noch häufiger.

Der Ausbau umfasst ein zweites Gleis zwischen Köln-Dellbrück und Bergisch Gladbach sowie die Modernisierung mehrerer Bahnhöfe. Der Bahnhof Bergisch Gladbach erhält zwei zusätzliche Gleise, und ein neuer Haltepunkt, Köln-Kalk West, wird gebaut. Alle Stationen von Köln-Holweide bis Bergisch Gladbach werden barrierefrei ausgebaut. Zudem erhalten der Kölner Hauptbahnhof und Köln Messe/Deutz neue Mittelbahnsteige.

NRW-Verkehrsminister Oliver Krischer rechnet damit, dass die Baugenehmigungen noch in diesem Sommer vorliegen. Anschließend kann die DB InfraGO mit der Ausschreibung von Aufträgen und der Planung von Streckensperrungen beginnen. Allerdings könnte sich der geplante Fertigstellungstermin für das zweite Gleis – Anfang 2032 – aufgrund von Überschneidungen mit anderen Projekten verzögern.

Die erste größere Vollsperrung ist für kurz nach Ostern 2026 vorgesehen. Bis dahin müssen Pendler mit längeren Einschränkungen rechnen, während die Bauarbeiten voranschreiten. Das Projekt verspricht nach seiner Vollendung mehr Kapazitäten, schnellere Verbindungen und moderne Einrichtungen.

Der Ausbau der S11 wird der Region schnellere, häufigere Züge und modernisierte Bahnhöfe bringen. Mit gesicherter Finanzierung und laufender Planung liegt der Fokus nun auf der Bewältigung der Bauauswirkungen. Pendler müssen jedoch mit Jahren der Beeinträchtigungen rechnen, bevor der verbesserte Service startet.

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