08 May 2026, 16:03

NRW kämpft für gesetzlichen Mutterschutz auch für Selbstständige in ganz Deutschland

Ein Blatt mit einer Zeichnung von drei Frauen vor einem Gebäude, mit der Aufschrift "Frauenrechte: Ladies Take Your Own Choice, Polka und Mazurka" oben und unten.

NRW kämpft für gesetzlichen Mutterschutz auch für Selbstständige in ganz Deutschland

Nordrhein-Westfalen treibt gesetzlichen Mutterschutz für Selbstständige in ganz Deutschland voran

Die Landesregierung hat mit einer Bundesratsinitiative, einer Machbarkeitsstudie und breiter politischer Unterstützung die Debatte vorangetrieben. Derzeit bringen rund 27.000 selbstständige Frauen jährlich ein Kind zur Welt – ohne die gleichen Absicherungen wie Angestellte.

Die Westdeutsche Handwerkskammer (WHKT) hat nun konkrete Vorschläge auf Basis einer landesfinanzierten Machbarkeitsstudie vorgelegt. Kernpunkt ist ein einmaliger, pauschaler Lohnersatz während der Schutzfrist. Die Ergebnisse der Studie werden im Juli offiziell präsentiert.

Wirtschaftsministerin Mona Neubaur (Grüne) betonte, dass eine Schwangerschaft niemals als Berufsrisiko behandelt werden dürfe. „Jetzt ist Berlin am Zug“, erklärte sie. Das Ministerium hat bereits Vertreter aus Politik, Wirtschaft und Zivilgesellschaft zusammengebracht, um die Umsetzung zu beraten.

Die Landesregierung zeigt sich entschlossen, ihre Forderung nach gleichem Mutterschutz nicht aufzugeben. Ihre Kampagne wird von einem breiten Bündnis unterstützt, das sich für die Rechte selbstständiger Mütter einsetzt.

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Die Vorschläge aus Nordrhein-Westfalen zielen darauf ab, eine Lücke im bestehenden Schutz für Selbstständige zu schließen. Bei einer Umsetzung würden tausende Unternehmerinnen während des Mutterschutzes finanziell abgesichert. Der nächste Schritt hängt von der Reaktion des Bundes nach der Juli-Präsentation der Machbarkeitsstudie ab.

Quelle