Neuer Kindergarten im Essener Generationenquartier: 85 Plätze für 4,35 Millionen Euro
Mia AlbrechtNeuer Kindergarten im Essener Generationenquartier: 85 Plätze für 4,35 Millionen Euro
Der Essener Stadtrat hat grünes Licht für einen neuen zweistöckigen Kindergarten im Generationenquartier gegeben. Das im Juni genehmigte Projekt soll 85 Kindern Platz bieten und wird voraussichtlich 4,35 Millionen Euro kosten – deutlich weniger als ursprünglich veranschlagt. Bereits im Gange ist der Bau eines separaten Schwimmbads in der Nähe, der den Start der umfassenden Entwicklung des Gebiets markiert.
Der Kindergarten wird auf einem 18 mal 25 Meter großen Grundstück entstehen und über fast 1.000 Quadratmeter Außenfläche für Spiel und Bewegung verfügen. Geplant ist die Betreuung von 15 Kindern unter drei Jahren sowie 70 älteren Kindern. Zu den Einrichtungen zählen eine Küche für frisch zubereitetes Essen sowie umweltfreundliche Merkmale wie ein Gründach, Solaranlagen und eine Fernwärmeversorgung. Der Ausschuss für Stadtentwicklung unterstützte die Pläne und betonte dabei Nachhaltigkeit und Effizienz.
Um Kosten zu sparen, kommt ein modulares Bauverfahren zum Einsatz, das Abfall reduziert und die Montage beschleunigt. Diese Methode verringert zudem wetterbedingte Verzögerungen. Das Gesamtbudget von 4,35 Millionen Euro liegt deutlich unter der ursprünglichen Prognose von 5,7 Millionen Euro.
Am Kindergarten selbst werden keine Parkplätze eingerichtet, allerdings stehen am Eingang sechs Fahrradständer zur Verfügung. Familien können stattdessen den großen Parkplatz an der Jahnstraße nutzen. Die Eröffnung der Einrichtung ist vor der Fertigstellung der geplanten Sporthalle vorgesehen, einem weiteren zentralen Baustein des Generationenquartiers.
Das Gesamtprojekt umfasst zudem Flächenmanagement, Verkehrsverbesserungen, eine Zweifeld-Sporthalle, Grünflächen, einen Spielplatz und Wohnraum. Weitere Details sind in der Tagesordnungspunkt 1237/2025/7 nachzulesen.
Der Bau des Kindergartens markiert einen wichtigen Schritt in der Entwicklung des Essener Generationenquartiers. Dank der modularen Bauweise lassen sich Kosten senken und die Bauzeit verkürzen. Nach der Fertigstellung wird die Einrichtung frühkindliche Bildung und Außenaktivitäten für Dutzende Kinder aus der Nachbarschaft bieten.






