Münster plant neue Fußgängerzone für mehr Sicherheit und Attraktivität in der Innenstadt
Lea KochMünster plant neue Fußgängerzone für mehr Sicherheit und Attraktivität in der Innenstadt
Die Münsteraner SPD hat Pläne für eine neue Fußgängerzone in der Innenstadt vorgelegt. Der Vorschlag umfasst zentrale Bereiche, darunter den Heinrich-Peters-Platz und Teile der Veestherrnweg, und zielt darauf ab, die Sicherheit zu erhöhen und Verkehrsprobleme zu verringern. Nach Ansicht der Verantwortlichen könnten die Änderungen ohne größere Kosten umgesetzt werden.
Die geplante Fußgängerzone würde sich über den Heinrich-Peters-Platz, Abschnitte der Veestherrnweg sowie einen Teil der Wilhelm-Bockelmann-Straße erstrecken. An der Veestherrnweg soll die Zone an einem festgelegten Punkt beginnen, um die Parkplätze von Münster-Touristik weiterhin zugänglich zu halten. Aktuell gilt auf der Wilhelm-Bockelmann-Straße zwar ein Tempolimit, doch wird dieses von Autofahrern häufig überschritten.
Die Stadtverwaltung unterstützt die Idee und argumentiert, dass sie die Attraktivität der Innenstadt steigern würde. Zudem sieht der Plan vor, verwirrende Verkehrsschilder zu entfernen, die zu den Verkehrsproblemen beitragen. Lieferungen für den Wochenmarkt und gewerblicher Verkehr würden in den Sperrzonen weiterhin erlaubt bleiben.
Bevor es konkrete Schritte gibt, möchten einige Politiker jedoch zunächst lokale Geschäftsinhaber und Anwohner konsultieren. Die Verwaltung prüft den Vorschlag derzeit und wird für die nächste Ratssitzung einen offiziellen Beschlussentwurf ausarbeiten.
Sollte der Plan genehmigt werden, würde die Fußgängerzone Teile der Münsteraner Innenstadt neu gestalten. Im Mittelpunkt stehen dabei die Verbesserung der Sicherheit und die Steigerung der allgemeinen Attraktivität des Gebiets. Die endgültige Entscheidung hängt von weiteren Beratungen und der anstehenden Abstimmung im Rat ab.






