Mönchengladbach revolutioniert Jugendförderung mit flexiblem Konzept bis 2030
Charlotte KrügerMönchengladbach revolutioniert Jugendförderung mit flexiblem Konzept bis 2030
Neuer Förderplan für Kinder- und Jugendhilfe in Mönchengladbach vorgestellt
Im Jugendwerkstatt-Projekt Kuhle 8 in Mönchengladbach wurde ein neuer Förderplan für Kinder- und Jugenddienste präsentiert. Die Initiative zielt darauf ab, zentrale Herausforderungen anzugehen – darunter den schwierigen Übergang von der Schule in den Beruf – und gleichzeitig soziale Teilhabe sowie digitale Kompetenzen zu stärken.
Der Förderplan für Kinder und Jugendliche ist als flexibles, demokratisches Rahmenwerk konzipiert und kein starrer Masterplan. Entwickelt in Zusammenarbeit mit lokalen Partnern und Jugendlichen selbst, ermöglicht er kontinuierliche Anpassungen statt festgelegter Budgets. Dieser Ansatz stellt sicher, dass Projekte stets an den realen Lebenserfahrungen und sich wandelnden Bedürfnissen ausgerichtet bleiben.
Der Plan setzt gemeinsame Ziele in mehreren Bereichen: Dazu gehören die Verbesserung der digitalen Medienkompetenz, die Stärkung der MINT-Bildung (Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik) sowie eine bessere Vernetzung von Schulen, Unternehmen und Gemeinschaftsgruppen. Soziale Inklusion bleibt dabei eine zentrale Priorität – getragen von der Überzeugung, dass das gemeinsame Engagement die Zukunft junger Menschen prägt.
Die Kuhle 8, eine in der Stadt hoch angesehene Initiative zur Berufsorientierung von Jugendlichen, diente als Schauplatz für die Vorstellung des Plans. Ihr Erfolg bei der Begleitung junger Menschen in ihre berufliche Laufbahn unterstreicht das Potenzial der neuen Förderstrategie. Bis 2030 wollen die Verantwortlichen messbare Wirkungen erzielen – inspiriert vom afrikanischen Sprichwort: "Man braucht ein ganzes Dorf, um ein Kind großzuziehen."
Der Förderplan schafft eine gemeinsame Plattform für Fachkräfte in der Kinder- und Jugendhilfe. Er verknüpft Einzelprojekte mit übergeordneten Themen, ohne dabei die partizipative Ausrichtung aus den Augen zu verlieren. Gelingt das Modell, könnte es langfristig die Art und Weise verändern, wie Mönchengladbach seine jungen Einwohnerinnen und Einwohner unterstützt.






