Dortmunder Maximilianpark wird mit 5,6 Mio. Euro zum Klimavorbild umgebaut
Theo SchulteDortmunder Maximilianpark wird mit 5,6 Mio. Euro zum Klimavorbild umgebaut
Maximilianpark in Dortmund erhält 5,6 Millionen Euro für klimafokussierte Erweiterung
Der Maximilianpark in Dortmund hat eine bedeutende Förderung in Höhe von rund 5,6 Millionen Euro für ein klimazentriertes Erweiterungsprojekt erhalten. Das vom Bund unterstützte Vorhaben soll den Park zu einem Vorbild für urbane Klimaanpassung umgestalten. Geplant sind unter anderem verbesserte Regenwasserversickerung, entsiegelte Flächen und ein eigenes Bildungszentrum für Gartengestaltung.
Die Erweiterung, bekannt als "MaxiGarten", ist Teil des Bundesprogramms "Anpassung urbaner und ländlicher Räume an den Klimawandel". Bundesbauminister Hubertz bewilligte die Mittel, die 75 Prozent der Gesamtkosten von 7,44 Millionen Euro decken. Aufgrund seines Umfangs und seiner ambitionierten Ziele gilt das Projekt als herausragende Initiative für Klimaresilienz.
Der Park wird drei zentrale Bereiche umfassen: eine Maxiplaza für öffentliche Veranstaltungen, einen MaxiGarten für praxisnahe Lernangebote sowie ein Bildungsgebäude mit einer Lehrküche. Diese Küche spielt eine zentrale Rolle in der Umweltbildung, indem sie Lebensmittelproduktion mit nachhaltigen Gartenbaupraktiken verknüpft.
Besucher können an Workshops und Seminaren zu klimaresistentem Gärtnern teilnehmen. Der neu gestaltete Park soll Tausende anziehen und sie dazu ermutigen, ähnliche Techniken in ihren eigenen Grünflächen anzuwenden. Verbesserte Mikroklimabedingungen werden zudem Risiken durch extreme Hitze und Starkregen verringern.
Das Projekt setzt ein praktisches Beispiel für urbane Klimaanpassung. Mit Bundesförderung und Fokus auf öffentliche Bildung strebt der Maximilianpark an, zu einem Zentrum für nachhaltige Landschaftsgestaltung zu werden. Baubeginn und Programmumsetzung sind für die kommenden Monate geplant.






