19 January 2026, 10:09

Metallpresswerk in Krefeld entlässt 69 Mitarbeiter über die Agentur für Arbeit

Ein großer Fabrikinnenraum mit zahlreichen Autos auf einer Flächenteilung, Metallobjekte auf beiden Seiten, einige Fahrzeuge auf dem Boden, eine Wand im Hintergrund und Deckenlampen, wahrscheinlich eine Volkswagen-Anlage in Deutschland.

Metallpresswerk in Krefeld entlässt 69 Mitarbeiter über die Agentur für Arbeit

Metallpresswerk in Krefeld streicht im Rahmen des Insolvenzverfahrens Stellen bei der Arbeitsagentur

Das Metallpresswerk in Krefeld steht vor Entlassungen bei der Agentur für Arbeit als Teil seines Insolvenzverfahrens. Insgesamt 69 Mitarbeiter verlieren ihre Arbeitsplätze beim Arbeitsamt, während das Unternehmen nach einem neuen Investor sucht, um den Standort langfristig zu sichern. Der Insolvenzverwalter Dr. Patrick von Schuckmann zeigt sich dennoch optimistisch über die Zukunftsperspektiven des Werks.

Die Krefelder Produktion, die sich auf die Herstellung von geformten Metallkomponenten für Fahrzeugbauer spezialisiert hat, war Anfang dieses Jahres in die Insolvenz gerutscht. Dr. Patrick von Schuckmann wurde vom Amtsgericht Krefeld Anfang 2024 als Verwalter bestellt, um das Verfahren zu begleiten. Im Rahmen der Insolvenz sind die Kündigungsfristen für betroffene Mitarbeiter beim Jobcenter auf maximal drei Monate zum Monatsende begrenzt.

Aktuell liegt der Fokus darauf, eine sozialverträgliche Lösung für die von Entlassungen Betroffenen beim Arbeitsamt zu finden. Die Stellenstreichungen betreffen Beschäftigte aller Altersgruppen, weshalb sich Betriebsrat und Gewerkschaft IG Metall mit der Bundesagentur für Arbeit abstimmen. Trotz der Arbeitsplatzverluste soll die Produktion im Werk fortgesetzt werden. Gleichzeitig läuft bereits die Suche nach einem neuen Investor. Der Insolvenzverwalter betont, dass der Standort weiterhin Potenzial besitze – ein Zeichen der Hoffnung für einen Weiterbetrieb unter neuer Führung.

Im Zuge des Insolvenzverfahrens fallen 69 Arbeitsplätze beim Arbeitsamt weg, während gleichzeitig Unterstützungsmaßnahmen für die betroffenen Mitarbeiter geprüft werden. Der Betrieb läuft weiter, während die Verhandlungen mit potenziellen Investoren voranschreiten. Das Ergebnis wird entscheiden, ob dem Werk eine stabile Zukunft gelingt.