Maximilian Davis entwirft für Ferragamo eine Hommage an die 1920er mit Patchwork und Samt
Charlotte KrügerMaximilian Davis entwirft für Ferragamo eine Hommage an die 1920er mit Patchwork und Samt
Maximilian Davis hat seine neueste Kollektion für Ferragamo präsentiert. Die Linie spiegelt seine prägnante Vision und seine verfeinerte Interpretation von Alltagsmode wider – eine gelungene Verbindung aus künstlerischer Inspiration und tragbaren, modernen Designs.
Davis ließ sich stark von den 1920er-Jahren leiten und griff diesmal die Energie der Künstler und Kreativen jener Epoche auf. Die Einflüsse von Man Ray und dem Kubismus prägten die Muster, die gefalteten Strukturen und die Farbwahl der Stücke.
Eine zentrale Rolle spielte die Patchwork-Technik, die an Kunstcollagen erinnerte. Mit dieser Methode entstanden zeitgemäße Flapper-Kleider, die in der Kollektion besonders auffielen. Die Kollektion umfasste zudem bedruckte Plissee-Oberteile und -Röcke aus fließenden Stoffen sowie Abendroben aus gewaschenem Samt.
Texturen standen im Mittelpunkt: Davis setzte auf Leinen wegen seines natürlichen Charakters und seiner Leichtigkeit, etwa bei Trenchcoats und anderen Garderoben-Klassikern. Reichhaltige Suede- und Lederakzente verleihen den Stücken Tiefe und unterstreichen Ferragamos handwerkliche Meisterschaft in der Verarbeitung dieses Materials. Zu den Highlights zählten eine schokoladenbraune Bomberjacke sowie Herrenmäntel aus Nylon mit Lederapplikationen und Reißverschluss.
Die für Davis typischen verlängerten Linien und Silhouetten präsentierten sich in zurückhaltenderen, vielseitigeren Formen. Diese Details betonten seinen präzisen und durchdachten Ansatz in der Mode.
Die Kollektion verband künstlerische Referenzen mit funktionalen Entwürfen. Sie zeigte Ferragamos Handwerkskunst im Umgang mit Leder und führte gleichzeitig frische Texturen und Formen ein. Das Ergebnis: eine verfeinerte, tragbare Linie mit historischen Wurzeln.






