Leverkusens 2:7-Debakel gegen PSG: Druck steigt nach Champions-League-Niederlage
Theo Schulte"Sehr wütend": Leverkusens harter Rückschlag in der Transition - Leverkusens 2:7-Debakel gegen PSG: Druck steigt nach Champions-League-Niederlage
Bayer Leverkusen steht nach schwerer 2:7-Niederlage gegen Paris Saint-Germain vor einer schwierigen Phase
Die deutliche 2:7-Pleite gegen Paris Saint-Germain in der Champions League setzt Bayer Leverkusen unter Druck. Mit nur zwei Punkten aus den bisherigen Spielen steht das Team vor dem Aus im Gruppenstadium. Trainer Kasper Hjulmand räumte ein, dass die Mannschaft nun "etwas unter Druck" stehe, während sie sich auf die kommenden Partien vorbereitet.
Das Spiel gegen PSG offenkundigte gravierende Defensivschwächen – Torhüter Mark Flekken und Abwehrspieler Loïc Badé hatten über weite Strecken des Spiels sichtbare Probleme. Leverkusen kassierte sieben Tore, darunter drei innerhalb von nur sieben Minuten. Sportdirektor Simon Rolfes gestand später, die Mannschaft habe in dieser Phase "vollständig die Kontrolle verloren".
Trotz der herben Niederlage blieben die Leverkusen-Fans bis zum Schluss lautstark und feuerten ihr Team an. Hjulmand lobte die Treue der Anhänger und äußerte die Hoffnung, sie mit einem Sieg im nächsten Bundesliga-Spiel gegen den SC Freiburg belohnen zu können. Personelle Sorgen könnten sich bald verringern: Stürmer Patrik Schick und Verteidiger Jarell Quansah könnten für die anstehenden Partien zurückkehren. Doch das Programm bleibt anspruchsvoll – mit Spielen gegen Benfica, Manchester City, Olympiakos Piräus, Newcastle United und Villarreal stehen harte Prüfungen bevor.
In der Champions League steht Leverkusen mit zwei Punkten da, die Aussichten auf das Erreichen der K.-o.-Phase sind ungewiss. Die Rückkehr wichtiger Spieler könnte in den kommenden Wochen sowohl die Abwehr als auch den Angriff stärken. Die nächste Chance auf eine Trendwende bietet das Ligaspiel gegen Freiburg.