Langenfeld verschärft Regeln für Bauschutt-Entsorgung am Wertstoffhof Hansastraße
Lea KochLangenfeld verschärft Regeln für Bauschutt-Entsorgung am Wertstoffhof Hansastraße
Langenfeld hat seine Regeln für die Entsorgung von Bau- und Abbruchabfällen überarbeitet. Auf dem Wertstoffhof an der Hansastraße gelten nun strengere Vorgaben, was Anwohner dort abgeben dürfen. Zudem wurden die Gebühren und die angenommenen Materialien im Rahmen des neuen Systems präzisiert.
Besucher des Wertstoffhofs Hansastraße können pro Fahrt nun bis zu zwei 10-Liter-Eimer mit Bauschutt entsorgen. Jede Anlieferung kostet 8,00 Euro. Zugelassen sind unter anderem Mauerwerk, Steine, Kies, Fliesen, Waschbecken, Toiletten, Mörtel, Zement, Putz, Keramik, Porzellan, Blumentöpfe und Dachziegel.
Bestimmte Materialien bleiben weiterhin ausgeschlossen. Gipskartonplatten und Gasbetonsteine werden am Wertstoffhof Hansastraße nicht angenommen. Gemischte Abbruchabfälle wie Fenster und Türen waren bereits vor den aktuellen Änderungen verboten.
Für größere Mengen erhebt die Deponie im Immigrather Bezirk 5,00 Euro pro Kofferraumladung. Auch private Entsorgungsfirmen wie die Adrion Recycling GmbH und die EWR GmbH Abfall und Recycling nehmen diese Materialien gegen Gebühr an. Die Stadt rät Anwohnern mit großen Abfallmengen, auf zugelassene Anbieter oder direkt auf die Bezirksdeponie auszuweichen.
Die neuen Regelungen sollen die Abfallentsorgung effizienter gestalten. Anwohner müssen künftig bei Bauvorhaben besser planen, da Mengen und Gebühren je nach Annahmestelle variieren. Die Änderungen gelten ab sofort auf dem Wertstoffhof Hansastraße.






