Jugendfeuerwehr Werne feiert Rekordjahr mit Wachstum und neuen Führungen
Theo SchulteJugendfeuerwehr Werne feiert Rekordjahr mit Wachstum und neuen Führungen
Die Jugendfeuerwehr Werne blickt auf ein ereignisreiches und erfolgreiches Jahr 2025 zurück
Mit 32 Mitgliedern, darunter vier Mädchen, leistete die Gruppe im vergangenen Jahr fast 5.000 Stunden in Ausbildung, Veranstaltungen und Einsätzen. Zu den Höhepunkten zählten die erfolgreiche Ablegung des Leistungsabzeichens sowie der Aufstieg mehrerer Jugendlicher in den aktiven Dienst.
Im Laufe des Jahres 2025 veranstaltete die Jugendfeuerwehr 18 Ausbildungsabende, vier Kreisveranstaltungen und zehn Übungseinheiten zur Vorbereitung auf das Leistungsabzeichen. Die Mühe zahlte sich aus: Noch im selben Jahr konnte die Auszeichnung offiziell entgegengenommen werden. Darüber hinaus erwarben drei Mitglieder die Jugendflamme Stufe 1, während sechs die anspruchsvollere Stufe 3 erreichten.
Fünf junge Feuerwehrleute wechselten 2025 in die aktive Einsatzabteilung. Weitere vier werden 2026 der Löschgruppe 1 beitreten. Auch bei den Führungspositionen gab es Veränderungen: Max Huth wurde zum Jugendsprecher gewählt, Collin Messing zu seinem Stellvertreter und Ben Schäfer zum Schriftführer für das kommende Jahr.
Für 2026 strebt die Jugendfeuerwehr ein Wachstum auf 40 Mitglieder an. Geplant ist zudem die Gründung einer Kinderfeuerwehr – bereits jetzt stehen 15 interessierte Kinder auf der Warteliste. Während bundesweite Zahlen für 2025 nicht vorliegen, zeigen regionale Vergleiche unterschiedliche Gruppengrößen: Im Saale-Orla-Kreis gibt es 39 Jugendfeuerwehren mit durchschnittlich 15 bis 16 Mitgliedern, während die neun Einheiten in Limbach-Oberfrohna im Kinder- und Jugendbereich zusammen etwa 60 Mitglieder zählen.
Die Bilanz der Jugendfeuerwehr Werne für 2025 umfasst wichtige Zertifizierungen, personelle Wechsel und den Übergang von Mitgliedern in den aktiven Dienst. Mit laufenden Expansionsplänen bereitet sich die Gruppe auf weiteres Wachstum und intensive Ausbildung im neuen Jahr vor. Im Fokus bleiben der Aufbau von Fähigkeiten und die Sicherstellung eines kontinuierlichen Nachwuchses für die Einsatzabteilungen.






