14 June 2026, 12:03

Jochen Ott führt SPD in NRW mit klarem Kurs gegen soziale Ungleichheit

Das ist fast Klassenkampf

Jochen Ott führt SPD in NRW mit klarem Kurs gegen soziale Ungleichheit

Die SPD in Nordrhein-Westfalen hat Jochen Ott als ihren Spitzenkandidaten für die Landtagswahl 2023 nominiert. Auf dem Landesparteitag in Düsseldorf erhielt er mit 96,2 Prozent eine überwältigende Zustimmung der Delegierten.

Ott positioniert die SPD als Partei der Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer und warnt im Wahlkampf vor einem „Klassenkampf von oben“. Er wirft rechtlibertären Millionären und Milliardären vor, sich mit der rechtsextremen AfD zu verbünden. Zudem kritisiert er das Vermögen von Elon Musk als Beleg für ein gescheitertes kapitalistisches System.

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In Umfragen liegt die SPD in NRW derzeit nur noch bei 14 bis 18 Prozent – ein deutlicher Rückgang. Die CDU bleibt dagegen stabil und kommt konstant auf über 30 Prozent. Ott will diesen Trend mit mutigen politischen Vorschlägen umkehren.

Zu seinen Plänen gehört ein „Chancenfonds für Kinder“, der jedem Neugeborenen 5.000 Euro zuschusst. Zudem kündigt er eine „Sozialwohnungs-Offensive“ an, um bezahlbaren Wohnraum zu schaffen. Darüber hinaus verspricht er, durch Bildung für mehr Gerechtigkeit und Aufstiegschancen in NRW zu sorgen.

Währenddessen wurde der SPD-Politiker Marc Herter 2022 bei den Kommunalwahlen mit 63,6 Prozent der Stimmen zum Bürgermeister von Hamm wiedergewählt. Die SPD sicherte sich damit die absolute Mehrheit im Stadtrat.

Otts Wahlkampf konzentriert sich auf wirtschaftliche Gerechtigkeit und soziale Politik. Seine Vorschläge zielen auf Wohnraum, Bildung und die Bekämpfung von Vermögensungleichheit ab. Die SPD hofft, damit vor der Landtagswahl 2023 wieder an Zustimmung zu gewinnen.

Quelle