Jay-Z kontert mit Verleumdungsklage nach abgewehrten Vergewaltigungsvorwürfen
Charlotte KrügerJay-Z kontert mit Verleumdungsklage nach abgewehrten Vergewaltigungsvorwürfen
Jay-Z hat sich zu einer abgewiesenen Klage wegen sexueller Übergriffe geäußert, die 2024 gegen ihn eingereicht worden war. Der Fall, in dem auch Sean "Diddy" Combs als Beschuldigter genannt wurde, wurde im Februar 2025 fallen gelassen, nachdem beide Männer die Vorwürfe zurückgewiesen hatten. Nun strebt der Rapper eine Verleumdungsklage gegen die Anklägerin und ihr Anwaltsteam an.
In der ursprünglichen Klage wurden Jay-Z und Combs beschuldigt, eine Frau auf einer Party im Jahr 2000 unter Drogen gesetzt und vergewaltigt zu haben. Beide Stars wiesen die Vorwürfe vehement zurück, und das Verfahren wurde schließlich eingestellt. Jay-Z gab später bekannt, von den Anschuldigungen "zutiefst verletzt" gewesen zu sein. Er lehnte jeden Vergleich ab und bezeichnete die Erfahrung als äußerst belastend.
Als Reaktion reichte er eine Verleumdungsklage gegen die Frau und ihre Anwälte ein. Sein Rechtsteam behauptet, sie habe gegenüber seinen Vertretern eingeräumt, dass kein Übergriff stattgefunden habe. Der Rapper äußerte zudem Frustration über das, was er als mangelnde Konsequenzen für falsche Beschuldigungen in der Gesellschaft wahrnimmt.
Einer der beteiligten Anwälte, Buzzee, wies Jay-Zs Verleumdungsklage als rechtlich haltlos zurück. Dennoch bleibt der Streit auch im März 2026 ungelöst. Das Verleumdungsverfahren läuft weiterhin, wobei Jay-Z darauf besteht, dass die ursprünglichen Vorwürfe falsch und rufschädigend waren. Seine Klage wirft der Frau und ihrem Team Erpressung sowie vorsätzliche falsche Anklage vor. Der Ausgang des Falls wird zeigen, ob weitere rechtliche Konsequenzen folgen.






