Innovationspreis Solingen: Wie eine junge Unternehmerin Demokratie und Fortschritt verbindet
Charlotte KrügerInnovationspreis Solingen: Wie eine junge Unternehmerin Demokratie und Fortschritt verbindet
Die Mittelstands- und Wirtschaftsunion (MIT) Solingen veranstaltete kürzlich einen Wirtschaftsempfang bei der codecentric AG in Ohligs. Die Veranstaltung brachte lokale Führungskräfte zusammen, um über Demokratie und Innovation zu diskutieren. Als besonderer Gast nahm André Kuper, Präsident des Landtags von Nordrhein-Westfalen, teil.
Gerlinde Steingrüber, Vorsitzende der MIT Solingen, eröffnete den Abend mit einer Begrüßung an Kuper, der im Anschluss einen Vortrag mit dem Titel „Demokratie in Krisenzeiten – Wie kann sie Bestand haben?“ hielt. Darin betonte er die Notwendigkeit, demokratische Werte zu schützen.
Höhepunkt des Abends war die Verleihung des 4. MIT-Solingen-Innovationspreises. André Kuper überreichte die Auszeichnung an die 29-jährige Unternehmerin Fatiha Essinnou, die in der Metallbranche tätig ist. Der Preis selbst war ein besonderes Kunstwerk: eine moderne, 3D-gedruckte Pyramide auf einem antiken Schieferfuß.
In ihrer Dankesrede sprach Essinnou über die Bedeutung von Gleichberechtigung für die Stärkung der Demokratie. Zuvor hatte Marco Ebbinghaus, Preisträger des Vorjahres, eine Laudatio auf sie gehalten.
Die Veranstaltung erinnerte auch an die verheerenden Flutkatastrophen im Juli 2021, die das Ahrtal, die Eifel und Solingen trafen. Maria Zibell, MIT-Kollegin und selbst Flutbetroffene, berichtete emotional von den laufenden Hilfsmaßnahmen. Für ihren bewegenden Beitrag überreichte Steingrüber ihr einen Blumenstrauß.
Der Abend verband Diskussionen über Demokratie mit der Würdigung von Innovation und Widerstandsfähigkeit. Fatiha Essinnou erhielt den Innovationspreis für ihre Leistungen in der Industrie, während gleichzeitig diejenigen geehrt wurden, die sich im Rahmen der Fluthilfe engagieren.
