Holocaust-Überlebende Anna Strishkowa teilt ihre Geschichte in Ibbenbüren
Charlotte KrügerHolocaust-Überlebende Anna Strishkowa teilt ihre Geschichte in Ibbenbüren
Holocaust-Überlebende Anna Strishkowa besucht im Januar 2026 Ibbenbüren, um im Rahmen des Projekts „Gegen das Vergessen“ ihre Geschichte zu teilen. Die Initiative fördert Menschlichkeit und gesellschaftlichen Zusammenhalt durch öffentliche Gesprächsrunden und Filmvorführungen. Alle Veranstaltungen sind kostenfrei, musikalische Beiträge ergänzen das Programm.
Ihr erster Auftritt in der Region findet am 22. Januar in der St.-Antonius-Kirche in Hörstel statt, Beginn ist um 19:30 Uhr. Drei Tage später, am 26. Januar, spricht sie in der St.-Margaretha-Kirche in Lengerich, ebenfalls um 19:30 Uhr.
Höhepunkt ist die Veranstaltung am 27. Januar im Kulturhaus Ibbenbüren (wiederum 19:30 Uhr), wo Strishkowa gemeinsam mit dem Mitüberlebenden Dr. Boris Zarbarko in einem Zeitzeugengespräch zu erleben sein wird. Eine Einführung hält entweder Bürgermeister Dr. Marc Schrameyer oder Prof. Dr. Christoph Rass – die Organisatoren haben noch nicht bestätigt, wer die Begrüßung übernehmen wird.
Am selben Tag zeigen Strishkowa und der Fotograf Luigi Toscano bereits am Vormittag im Kulturhaus den Dokumentarfilm „Black Sugar – Red Blood“ für Schülerinnen und Schüler der Region. Der Film knüpft an die Themen Erinnerung und Bildung des Projekts an.
Die Veranstaltungen von „Gegen das Vergessen“ halten die Erinnerung an den Holocaust durch persönliche Berichte und kulturelle Angebote wach. Strishkowas Vorträge, die Filmvorführung und musikalischen Elemente bieten der Bevölkerung direkten Zugang zu historischen Zeugnissen. Für alle Termine ist keine Anmeldung oder Eintrittskarte erforderlich.