Harburger Schützengilde feiert mit Spargelessen und neuen Ehrungen
Charlotte KrügerHarburger Schützengilde feiert mit Spargelessen und neuen Ehrungen
Die Harburger Schützengilde veranstaltete ein gut besuchtes Spargelessen im Privathotel Lindtner
Organisiert von ihrem ersten Schirmherrn, Ingo Mönke, lud die Harburger Schützengilde zu einem gut besuchten Spargelessen ins Privathotel Lindtner ein. Rund 250 Gäste folgten der Einladung und erlebten einen Abend mit Überraschungen sowie bemerkenswerten Ernennungen innerhalb der Gilde.
Der Abend begann mit einem Mahl, dessen Qualität – insbesondere der Spargel – hochgelobt wurde. Jochen Winand und David Breuer hoben den außergewöhnlichen Geschmack besonders hervor. Nach dem Essen zog es die Gäste auf die Terrasse, wo die lockere Atmosphäre auf große Zustimmung stieß.
Im Rahmen der Veranstaltung gab die Gilde zudem neue Ehrungen bekannt: Dr. Ralf Grote und Prof. Dr. Rainer-Maria Weiss wurden zu Ehrenmitgliedern ernannt, während Peter-Jürgen Maack die Würde eines Ehren-Schirmherrn erhielt. Damit erweitert sich der Kreis der ausgezeichneten Persönlichkeiten der Gilde auf elf Mitglieder.
Am "Königstisch" nahmen prominente Gäste Platz, darunter Borhen "Bo" Azzouz, Michael Niemeyer, Andreas Sommer, Franziska Wedemann, Katharina Fegebank, Sophie Fredenhagen und – als Überraschungsgast – Metin Hakverdi, dessen Auftreten Nicole Mönke völlig unerwartet traf.
In den vergangenen Jahrzehnten hat die Gilde eine stabile Struktur bewahrt. Die Zahl der Ehrenmitglieder und Schirmherren stieg von 15 in den 1990er-Jahren auf 28 im Jahr 2020 an, wobei sich zunehmend lokale Persönlichkeiten der Gilde anschlossen. Herausforderungen wie die Flutkatastrophe 2021, die COVID-19-Pandemie und die Hafenentwicklung in Hamburg bremsten die Aktivitäten zeitweise, führten aber später zu einer Erneuerung.
Das Spargelessen war ein weiterer erfolgreicher Abend der Harburger Schützengilde, bei dem neue Ehrenämter vergeben wurden und die Gäste sowohl das kulinarische Angebot als auch die stimmungsvolle Atmosphäre genossen. Mit einer Mischung aus Tradition und lokaler Verankerung festigt die Gilde weiterhin ihre Präsenz in der Region.