27 April 2026, 14:10

Hamm setzt Maßstäbe: Digitalisierung der Schulen übertrifft alle Erwartungen

Kinder sitzen an Tischen und nutzen Tablets in einem Klassenzimmer mit Erwachsenen in der Nähe, ein Banner und ein Plakat an der Wand.

Hamm setzt Maßstäbe: Digitalisierung der Schulen übertrifft alle Erwartungen

Hamm hat Medienentwicklungsplan 2020–2024 erfolgreich abgeschlossen – Digitalisierung der Schulen übertrifft Ziele

Die Stadt Hamm hat ihren Medienentwicklungsplan (MEP) für die Jahre 2020 bis 2024 erfolgreich umgesetzt und dabei zentrale Vorgaben im Bereich der digitalen Bildung übertroffen. Die Schulen verfügen nun über Hochgeschwindigkeits-Glasfaseranschlüsse, modernes WLAN und eine Geräteausstattung, die in vielen Fällen eine Quote von über 70 Prozent erreicht. Bürgermeister Marc Herter betonte, dass Hamm bei der bundesweiten Digitalisierung der Schulen eine führende Rolle einnehme.

Im Rahmen des MEP wurden die IT-Infrastrukturen der Hammer Schulen grundlegend modernisiert und digitale Lehrmittel deutlich ausgebaut. Über 1.700 Präsentationsgeräte wurden installiert, und die zentralen IT-Systeme wurden auf den neuesten Stand gebracht, um zeitgemäße Unterrichtsmethoden zu unterstützen.

Finanzierung als Erfolgsfaktor Ein entscheidender Baustein für den Erfolg des Programms war die Finanzierung: Die Stadt steuerte aus dem eigenen Haushalt 13,7 Millionen Euro bei, hinzu kamen 15,7 Millionen Euro aus externen Fördermitteln. Diese Investitionen ermöglichten den Ausbau der Hochgeschwindigkeitsnetze und sicherten eine zuverlässige Anbindung aller Schulstandorte.

Die Ergebnisse wurden von einem Team präsentiert, zu dem Karin Diebäcker, Marion Kötters-Wenner, Ingo Drees und Bürgermeister Herter gehörten. Sie bestätigten, dass viele Schulen mittlerweile ein Geräte-Schüler-Verhältnis von 1:1 oder 1:2 erreichen – ein Wert, der die ursprünglichen Erwartungen deutlich übertrifft. Zudem legte das Programm den Grundstein für eine nachhaltige digitale Lehr- und Lernkultur.

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Ausblick: MEP 2026–2030 in Planung Hamm blickt bereits in die Zukunft: Ein Folge-Medienentwicklungsplan für 2026 bis 2030 befindet sich in Vorbereitung. Schwerpunkte sollen die langfristige Wartung der Infrastruktur, die Erneuerung der Ausstattung sowie stabile Finanzierungsmodelle sein.

Dank des abgeschlossenen MEP sind die Hammer Schulen nun mit modernster Digitaltechnik und einer leistungsfähigen Netzwerkinfrastruktur ausgestattet. Mit dem neuen Plan will die Stadt ihre Vorreiterrolle in der Bildungsdigitalisierung weiter ausbauen. Die getätigten Investitionen stellen sicher, dass Schülerinnen, Schüler und Lehrkräfte auch künftig moderne Medien effektiv nutzen können.

Quelle