24 March 2026, 22:05

Hamm setzt auf Nachhaltigkeit: Neue Koordinatorin für faire Stadtpolitik

Plakat mit Text und Logo, das besagt: "Wir reduzieren die Treibhausgasemissionen um etwa eine Gigatonne bis 2030."

Hamm setzt auf Nachhaltigkeit: Neue Koordinatorin für faire Stadtpolitik

Die Stadt Hamm hat Annika Behrens zur neuen Koordinatorin für kommunale Entwicklungspolitik ernannt. Seit dem 1. August 2025 widmet sie sich in dieser Funktion dem fairen Handel und der nachhaltigen Beschaffung innerhalb der Stadtverwaltung. Damit folgt Hamm einem wachsenden Trend: Rund 50 deutsche Kommunen haben bereits ähnliche Stellen geschaffen, um lokale Nachhaltigkeitsinitiativen voranzutreiben.

Behrens bringt umfangreiche Erfahrungen in der internationalen Zusammenarbeit mit. Vor ihrer Tätigkeit in Hamm arbeitete sie am UNESCO-Lehrstuhl der Technischen Universität Dortmund. Durch ihr Studium in Südspanien spricht sie fließend Spanisch – eine Fähigkeit, die die Zusammenarbeit mit Mazatlán in Mexiko stärken wird, einer der wichtigsten Partnerstädte Hamms im Globalen Süden.

Die neu geschaffene Position wird von der Engagement Global gGmbH finanziert und vom Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) unterstützt. Der zunächst auf zwei Jahre angelegte Vertrag kann bei Erfolg um weitere zwei Jahre verlängert werden. Behrens wird eng mit Hamms Klimaschutzmanager Tobias Garske sowie der Steuerungsgruppe der Fairtrade-Town zusammenarbeiten.

Zu ihren Hauptaufgaben gehört es, Hamm dabei zu unterstützen, eigenständig Maßnahmen für eine nachhaltige Entwicklung zu planen und umzusetzen. Ein zentrales Ziel ist die Vertiefung der Partnerschaften mit Kommunen im Globalen Süden, insbesondere mit Mazatlán. Die Stelle soll nachhaltige Beschaffung und fairen Handel dauerhaft in der Stadtverwaltung verankern.

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Behrens' Ernennung unterstreicht das Engagement Hamms für nachhaltige und ethische Praktiken. In den kommenden zwei Jahren wird ihre Arbeit prägen, wie die Stadt mit globalen Partnern zusammenarbeitet und fairere Beschaffungsrichtlinien einführen wird. Der Erfolg dieser Position könnte ähnliche Initiativen in anderen deutschen Kommunen beeinflussen.

Quelle