23 May 2026, 16:09

Großrazzia in NRW: Zoll und Polizei decken illegale Beschäftigung und Clankriminalität auf

HZA-KR: Zoll und Polizei Krefeld kooperieren gegen Schwarzarbeit und organisierte Kriminalität

Großrazzia in NRW: Zoll und Polizei decken illegale Beschäftigung und Clankriminalität auf

Am Nikolaustag fand in mehreren Kreisen Nordrhein-Westfalens eine großangelegte Kontrollaktion statt. Zoll, Polizei und Ordnungsbehörden durchsuchten Cafés, Shisha-Bars und Spielhallen. Ziel der Razzia war es, illegale Beschäftigung und Schwarzarbeit im Zusammenhang mit Clankriminalität aufzudecken.

Die Überprüfungen erstreckten sich auf Krefeld, Mönchengladbach, Viersen und den Rhein-Kreis Neuss. Die Behörden befragten 111 Personen zu ihren Arbeitsverträgen und ihrem Aufenthaltsstatus. Zwei gesuchte Personen wurden vorläufig festgenommen, eine weitere beglich eine ausstehende Geldstrafe direkt vor Ort.

In 29 Fällen deckten die Kontrolleure Unregelmäßigkeiten auf. Dazu zählten 16 Verdachtsfälle auf Lohnbetrug, sieben Verstöße gegen den Mindestlohn sowie fünf fehlende Pflichtanmeldungen. Zudem wurden Verstöße gegen das Tabaksteuerrecht, das Glücksspielgesetz, den Nichtraucherschutz und das Betäubungsmittelgesetz dokumentiert. In einem Betrieb fehlte zudem die erforderliche Gewerbeerlaubnis.

In einem Krefelder Café nahm die Polizei drei Personen ohne gültige Aufenthaltsgenehmigung fest. Die Aktion unterstrich die anhaltenden Probleme mit undeclarierter Arbeit und illegaler Beschäftigung in der Region.

Die Kontrollen führten zu Festnahmen, Strafzahlungen und mehreren Ermittlungsverfahren. Die Behörden werden die 29 Verdachtsfälle auf Arbeitsrechtsverstöße weiterverfolgen. Die Maßnahme ist Teil der umfassenden Bemühungen, organisierte Kriminalität und illegale Beschäftigung einzudämmen.

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