Großrazzia in Grevenbroich: Zoll deckt illegale Beschäftigung und Fälschungen auf
Theo SchulteGroßrazzia in Grevenbroich: Zoll deckt illegale Beschäftigung und Fälschungen auf
Großrazzia des Zollamts Krefeld am 9. Oktober 2024
Das Hauptzollamt Krefeld hat am 9. Oktober 2024 eine großangelegte Aktion durchgeführt. Beamte durchsuchten eine Arbeiterunterkunft in Grevenbroich, um illegale Beschäftigung und gefälschte Dokumente aufzudecken. An der Operation waren mehrere Behörden beteiligt, die zu mehreren Festnahmen führten.
An dem Einsatz beteiligten sich 85 Beamte verschiedener Ämter. Ziel der Aktion waren Personen, die sich unter falscher Identität als EU-Bürger ausgaben. Den Ermittlungen zufolge nutzten die Männer gefälschte Ausweispapiere, um sich Arbeitsplätze bei einem Industrieunternehmen in Grevenbroich zu verschaffen.
Elf Männer wurden im Rahmen der Operation vorläufig festgenommen. Gegen neun von ihnen werden zusätzlich Vorwürfe wegen Urkundenfälschung erhoben. Ein weiterer Beschuldigter, gegen den bereits ein Haftbefehl wegen aufenthaltsrechtlicher Verstöße vorlag, wurde ebenfalls in Gewahrsam genommen.
Alle Festgenommenen wurden den Ausländerbehörden des Rhein-Kreises Neuss überstellt. Gegen sie wurden Strafverfahren wegen illegalen Aufenthalts eingeleitet. Das Hauptzollamt Krefeld mit Sitz in Mönchengladbach führt die Ermittlungen über die Finanzkontrolle Schwarzarbeit (FKS) weiter.
Die Ermittlungen dauern an. Für weitere Auskünfte steht Stefan Frisch, Pressesprecher des Hauptzollamts Krefeld, zur Verfügung. Er ist unter der Telefonnummer 49 2151 850 10600 oder per E-Mail unter [email protected] erreichbar.






