Gefährliche Chemikalien auf der A2: Lkw mit Natriumfluorid gestoppt und gesichert
Lea KochGefährliche Chemikalien auf der A2: Lkw mit Natriumfluorid gestoppt und gesichert
Ein Lastwagen mit gefährlichen Chemikalien wurde in den frühen Morgenstunden auf der Autobahn A2 bei Bielefeld angehalten. Die Polizei griff ein, nachdem Autofahrer gemeldet hatten, dass das Fahrzeug ohne funktionierende Rücklichter unterwegs war. Der Vorfall führte zu einer vorübergehenden Sperrung des Bereichs und einem Dekontaminationseinsatz der Feuerwehr.
Gegen 3:40 Uhr alarmierten Fahrer die Behörden über einen Lkw auf der A2, der ohne intakte Beleuchtung fuhr, während die Warnblinkanlage aktiviert war. Eine Streife der Autobahnpolizei Herford ortete das Fahrzeug und wies es an der Ausfahrt Vlotho-West von der Autobahn.
Bei der Kontrolle stellten die Beamten fest, dass der Lastwagen in seinem Auflieger Natriumfluorid transportierte. Eines der Fässer war unsachgemäß gesichert und beschädigt, was Sicherheitsbedenken auslöste. Die Behörden sperrten umgehend einen Radius von 50 Metern ab und alarmierten die Feuerwehr.
Die Feuerwehr begann damit, den Inhalt des betroffenen Fasses in einen Auffangbehälter umzufüllen, um ein Austreten der Substanz zu verhindern. Sowohl der Fahrer als auch ein Polizeibeamter wurden vorsorglich dekontaminiert. Der Lkw, dem das erforderliche Gefahrgutschild fehlte, wurde als nicht verkehrssicher eingestuft und durfte seine Fahrt nicht fortsetzen.
Die Verkehrsabteilung der Bielefelder Polizei wird nun die digitalen Aufzeichnungen des Fahrzeugs auswerten, um mögliche weitere Verstöße zu prüfen.
Der Lastwagen bleibt vorerst außer Betrieb, während die Ermittlungen andauern. Die Feuerwehr hat das gefährliche Material gesichert, und die abgesperrte Zone wurde wieder freigegeben. Die Polizei wird auf Grundlage der Datenanalyse entscheiden, ob weitere Anklagepunkte erhoben werden.






