FDP blockiert Solinger Gewerbeflächen-Pläne: Warum Buschfeld zum Zankapfel wird
Lea KochFDP blockiert Solinger Gewerbeflächen-Pläne: Warum Buschfeld zum Zankapfel wird
Die FDP in Solingen hat Oberbürgermeister Tim Kurzbach aufgefordert, den Beschluss des Stadtrats zur Buschfeld-Fläche zu respektieren. Die Partei besteht darauf, dass die Stadt ihre Pläne zur Umnutzung des Gebiets nur dann vorantreiben darf, wenn zuvor ein Ersatzstandort für Gewerbeflächen gesichert wird. Die Forderung kommt vor dem Hintergrund von Bedenken gegenüber den jüngsten Schritten der Verwaltung.
Im Mittelpunkt des Streits steht die Zukunft von Buschfeld, einem wichtigen Gewerbegebiet in Solingen. Der Ratsbeschluss erlaubt Änderungen der Flächennutzung nur dann, wenn innerhalb der Stadt ein gleichwertiger Ersatzstandort ausgewiesen wird. Doch die Verwaltung beabsichtigt nun, einen neuen Antrag auf Änderung des Regionalplans einzureichen – obwohl bisher kein geeigneter Alternativstandort gefunden wurde.
Nina Brattig, Sprecherin der FDP-Fraktion, betonte, dass die Auflagen des Stadtrats eingehalten werden müssten. Sie warnte, dass eine Aufhebung von Buschfeld als Gewbestandort die ohnehin angespannte Lage auf dem Gewerbeflächenmarkt in Solingen weiter verschärfen würde – das Defizit könnte sich dann auf 50 Hektar belaufen. Die FDP-Fraktion fordert zudem den sofortigen Stopp aller Verhandlungen zur Änderung des Regionalplans für das Gebiet.
Die Haltung der FDP setzt die Verwaltung unter Druck, sich an die Vorgaben des Stadtrats zu halten. Ohne einen bestätigten Ersatzstandort könnten Pläne zur Umnutzung von Buschfeld auf massiven Widerstand stoßen. Die Entscheidung wird zeigen, ob sich die Knappheit an Gewerbeflächen in Solingen weiter verschärft.






