Fahrradprüfung in Oberhausen: Grundschüler beweisen ihr Verkehrskönnen
Polizei Oberhausen testet Fahrradsicherheit von Grundschülern an der Falkensteinschule
Kürzlich veranstaltete die Polizei Oberhausen an der Falkensteinschule einen Fahrradsicherheitstest für junge Radfahrer. 47 Schülerinnen und Schüler der Klassen 4a und 4b stellten dabei ihr Können im Straßenverkehr unter Beweis. Vorab hatten die Kinder eine theoretische Schulung absolviert und eine schriftliche Prüfung abgelegt, um optimal vorbereitet zu sein.
Der Test begann mit einer gründlichen Überprüfung jedes Fahrrads auf Verkehrssicherheit. Nur wer ein verkehrstaugliches Rad vorweisen konnte, erhielt einen Aufkleber und durfte die praktische Prüfung auf dem Parcours starten. Mit Helm und Warnweste ausgerüstet, fuhren die Kinder anschließend selbstständig die Strecke ab.
Sechzehn Eltern unterstützten die Aktion als Beobachter entlang der Route. Ihre Aufgabe bestand darin, die jungen Radfahrer während der Fahrprüfung zu begleiten und ihr Verhalten zu dokumentieren. Um zu bestehen, durften die Schüler im praktischen Teil maximal zehn Fehlerpunkte sammeln – vorausgesetzt, sie hatten die theoretische Prüfung bereits erfolgreich absolviert.
Die Initiative ist Teil der bundesweiten Kampagne sicher.mobil.leben, die sich 2025 besonders der Sicherheit von Kindern widmet. Unter dem Motto „Das LEBEN ist das höchste Gut“ wird die Bedeutung des Schutzes gefährdeter Verkehrsteilnehmer betont. Die Polizeidirektion Oberhausen rief alle Autofahrer dazu auf, besonders aufmerksam zu sein – vor allem im Umfeld von Kindern, die aufgrund ihrer Größe und Unerfahrenheit ein höheres Risiko tragen.
Ziel der Veranstaltung war es, die Verkehrssicherheit für junge Radfahrer in Oberhausen zu erhöhen. Wer sowohl die theoretische als auch die praktische Prüfung bestand, erhielt den begehrten Fahrradpass. Die Kampagne setzt sich weiterhin für rücksichtsvolles Fahren und mehr Aufmerksamkeit im Straßenverkehr ein, um die Gefahren für Kinder zu verringern.






