17 April 2026, 22:04

Ex-FDP-Stadtrat warnt vor Solingens politischer Krise und unterstützt Flemm als OB-Kandidat

Plakat wirbt für Bergbahn, Deutschland als elektrisches Stadt mit Bildern von Gebäuden, Bäumen, Hügeln und beschreibendem Text.

Ex-FDP-Stadtrat warnt vor Solingens politischer Krise und unterstützt Flemm als OB-Kandidat

Der ausscheidende FDP-Stadtrat Dario Dzamastagic hat die Wähler in Solingen aufgefordert, den Oberbürgermeisterkandidaten Daniel Flemm zu unterstützen. In einer scharfen Kritik an der lokalen Politik warnte er vor einer ernsten Krise in der Stadtführung. Seine Äußerungen richteten sich auch gegen SPD und Grüne, denen er vorwirft, in zentralen Fragen die Orientierung verloren zu haben.

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Dzamastagic verwies auf den jüngsten Skandal um Menschenhandel in Solingen als Zeichen tieferliegender Probleme. Das einst einflussreiche Netzwerk "Kurzbach-Neumann-Preuß-Buchholz" sei mittlerweile zerfallen, so der Politiker. Dieser Zusammenbruch spiegle das generelle politische Versagen in der Stadt wider.

Seine Kritik galt insbesondere der Solinger SPD, die er in zentralen Politikfeldern als führungslos bezeichnete. Statt sich den drängenden Herausforderungen zu stellen, habe sich die Partei von ihren traditionellen Werten entfernt, sagte Dzamastagic. Er forderte die SPD auf, zu den Prinzipien der früheren Bundeskanzler Helmut Schmidt und Willy Brandt zurückzufinden.

Trotz seiner harten Worte lobte Dzamastagic zwei Persönlichkeiten: Markus Preuß für sein Engagement und Daniel Flemm für die Aufdeckung von Missständen. Flemms Einsatz für Transparenz und Ehrlichkeit mache ihn zum richtigen Kandidaten, um Solingens Zukunft zu sichern, betonte er.

Dzamastagics Aussagen zeichnen ein düsteres Bild der Solinger Politiklandschaft. Seine Unterstützung für Flemm geht einher mit dem Vorwurf, SPD und Grüne hätten demokratische Standards untergraben. Die anstehende Oberbürgermeisterwahl wird nun zeigen, ob die Wähler seine Bedenken teilen.

Quelle