18 April 2026, 02:04

BOB Campus verwandelt alte Textilfabrik in lebendiges Stadtviertel mit Zukunft

Eine Stadtstraße mit hohen Gebäuden im Hintergrund, Straßenlaternen, Verkehrsschildern, Autos, Büschen, Bäumen und einem bewölkten Himmel, mit den einzigartig gestalteten Gebäuden der Universität Rotterdam.

BOB Campus verwandelt alte Textilfabrik in lebendiges Stadtviertel mit Zukunft

Aus einer ehemaligen Textilfabrik-Brache ist der BOB Campus entstanden – ein lebendiger Gemeinschaftsort im Herzen der Stadt. Das von der Urbane Nachbarschaft BOB gGmbH getragene Projekt verbindet Bildung, Wohnen und Grünflächen zu einem inklusiven Umfeld für Anwohner:innen und Besucher:innen gleichermaßen.

Der Campus entstand auf dem Gelände einer verlassenen Fabrik aus den 1970er-Jahren und belebt das historische Viertel neu. Die Kölner Architekt:innen von raumwerk.architekten Hübert und Klußmann zeichneten für den Entwurf verantwortlich, während das Berliner Büro atelier le balto die Landschaftsplanung übernahm. Eine besondere Herausforderung war dabei der Ausgleich von Höhenunterschieden von bis zu 20 Metern auf dem Gelände.

Das Projekt umfasst Bildungsstätten, betreutes Wohnen, Arbeitsräume und Begegnungszonen. Den Mittelpunkt bildet ein großer Quartierspark, der mit Grünflächen zum Entspannen und geselligen Beisammensein einlädt. Gleichzeitig verbessert das Konzept die Anbindung an das umliegende Viertel und macht das Areal zugänglicher.

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Von Anfang an wurden Anwohner:innen und lokale Initiativen in die Gestaltung einbezogen. Ihre Ideen halfen dabei, einen Ort zu schaffen, der den Bedürfnissen verschiedener Generationen und kultureller Hintergründe gerecht wird. Herausgekommen ist ein offener, einladender Raum, der sozialen Austausch und Teilhabe fördert.

Der BOB Campus steht heute als dynamischer Stadtraum, der Geschichte mit modernen Ansprüchen verbindet. Mit seinem Mix aus Einrichtungen und Grünflächen setzt er Maßstäbe für gemeinwohlorientierte Stadtentwicklung. Sein Erfolg liegt darin, Menschen zu vernetzen und gleichzeitig das industrielle Erbe des Ortes zu bewahren.

Quelle