20 March 2026, 12:05

Essen baut riesigen Solar-Carport auf Messe-Parkplatz P10 für 25.000 Module

Luftaufnahme eines Solarparks mit Panelen, umgeben von Bäumen, Gras, Pflanzen und Wasser, mit einem Zug auf einer nahen Bahntrasse.

Essen baut riesigen Solar-Carport auf Messe-Parkplatz P10 für 25.000 Module

Essen treibt den Ausbau der Solarenergie als Teil seiner Klimastrategie entschlossen voran. Ein zentrales Vorhaben ist die Errichtung eines Solar-Carports auf dem Parkplatz P10 der Messe Essen, das sich über 19 Hektar erstrecken und rund 25.000 Solarmodule umfassen wird. Zudem hat die Stadt sechs weitere Standorte für eine detaillierte Prüfung als mögliche Solarparks vorselektiert.

Das Solar-Carport-Projekt auf dem Messegelände soll etwa 11 Megawatt Peak (MWp) Strom erzeugen. Als Generalunternehmer wurde ROOF+ beauftragt; mit dem Baubeginn wird – vorbehaltlich der finalen Genehmigung – im Herbst 2026 gerechnet. Der erzeugte Strom wird über das Umspannwerk Haarzopf, für das bereits die Netzanbindung durch den Netzbetreiber bewilligt wurde, ins Netz eingespeist.

Die Initiative steht im Einklang mit Essens Nachhaltigem Energie- und Klimaschutzaktionsplan (SECAP) sowie dem Erneuerbare-Energien-Gesetz 2023 (EEG 2023) der Bundesregierung. Um geeignete Flächen zu identifizieren, prüfte die Stadt zunächst 9.514 potenzielle Standorte und filterte diese nach einer ersten Sichtung auf 29.840 realistische Teilflächen herunter. Nach weiterer Auswahl blieben 3.130 besonders geeignete Grundstücke übrig – davon 2.617 im Besitz der Stadt und 513 von städtischen Tochtergesellschaften –, die zusammen ein Potenzial von rund 538 MW für Freiflächen-Photovoltaik bieten.

Als möglicher Investor wurde die Stadtwerke Essen AG in die Planungen einbezogen. Langfristig setzt die Stadt auf den Ausbau von Freiflächen-Photovoltaikanlagen, um ihre Klimaziele zu erreichen.

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Der Solar-Carport auf dem Parkplatz P10 der Messe Essen markiert einen wichtigen Meilenstein in Essens erneuerbaren Energiestrategie. Mit dem geplanten Baustart 2026 und sechs weiteren Standorten in der Bewertung arbeitet die Stadt konsequent daran, ihre Solarkapazitäten auszubauen. Die Projekte leisten nicht nur einen Beitrag zu den lokalen Klimazielen, sondern unterstützen auch die bundesweite Energiewende.

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