"Einheit" in Almaty: Wie eine Skulptur Solidarität zum Leben erweckt
Charlotte Krüger"Einheit" in Almaty: Wie eine Skulptur Solidarität zum Leben erweckt
"Einheit": Eine beeindruckende neue Skulptur am Sayran-Stausee in Almaty
In Almaty, Kasachstan, wurde eine auffällige neue Skulptur mit dem Namen Einheit (engl. Unity) am Ufer des Sayran-Stausees enthüllt. Das Bronze-Kunstwerk des renommierten Künstlers Yerbosyn Meldibekov hält einen Moment kollektiven Handelns fest – als Anwohner sich an den Händen fassten, um einen Hund in Gefahr zu retten. Noch vor der offiziellen Eröffnung am 22. März war die Skulptur bereits in den sozialen Medien viral gegangen.
Realisiert wurde die Installation von der ForteBank JSC und der Agentur Progression, die zur DASM-Gruppe gehört. Ihr Design zeigt eine Kette von Figuren, deren letzte Hand sich über das Geländer hinausstreckt, damit Passanten sie ergreifen können.
Inspiriert wurde die Skulptur von einem realen Ereignis, bei dem Anwohner eine menschliche Kette bildeten, um einen in Not geratenen Hund zu retten. Meldibekov, einer der führenden zeitgenössischen Künstler Kasachstans, verwandelte diese Geste der Hilfsbereitschaft in ein bleibendes Symbol der Solidarität. Seine Werke sind in großen Museen weltweit ausgestellt, doch Einheit ist eines seiner bis heute öffentlichsten und interaktivsten Projekte.
In den sozialen Medien entwickelte sich die Statue rasant zum Phänomen: Ein einzelner Instagram-Beitrag über die Installation sammelte über 2 Millionen Likes, 36.000 Kommentare und 40 Millionen Aufrufe. Analysten schätzen, dass die organische Reichweite und die mediale Aufmerksamkeit weltweit mehr als 500 Millionen Aufrufe übersteigen werden.
Das Design der Skulptur lädt zur Mitwirkung ein: Die letzte Figur der Kette streckt eine offene Hand über das Geländer – Besucher können die Verbindung vollenden. Diese kleine, aber kraftvolle Geste unterstreicht die Botschaft von Unterstützung und Zusammenhalt.
Seit ihrer Enthüllung ist Einheit zu einem zentralen Anziehungspunkt in Almaty geworden und zieht sowohl lokale als auch internationale Aufmerksamkeit auf sich. Die Initiatoren des Projekts, ForteBank und die Agentur Progression, wollten ein Kunstwerk schaffen, das die Menschen berührt – was die virale Resonanz eindrucksvoll bestätigt. Mit ihrem interaktiven Element und der emotionalen Hintergrundgeschichte steht die Installation nun als Mahnmal dafür, wie kleine Akte der Nächstenliebe größere Verbindungen inspirieren können.






