11 May 2026, 02:08

eezy.nrw erreicht 10 Millionen Fahrten – revolutioniert NRW den Nahverkehr?

Sammlung alter deutscher Fahrkarten und Marken auf weißem Hintergrund, einige abgenutzt mit gedrucktem Text und Zahlen.

eezy.nrw erreicht 10 Millionen Fahrten – revolutioniert NRW den Nahverkehr?

Nordrhein-Westfalens digitales Tarifsystem eezy.nrw verzeichnet Meilenstein mit über 10 Millionen Fahrten

Das digitale Tarifsystem eezy.nrw in Nordrhein-Westfalen hat einen wichtigen Meilenstein erreicht: Seit seinem Start wurden über 10 Millionen Fahrten damit absolviert. Verkehrsminister Oliver Krischer (Grüne) bezeichnete es als eine „zweite Ticket-Revolution“ und stellte es in eine Reihe mit dem bundesweiten Deutschlandticket. Der appbasierte Service soll die Nutzung des öffentlichen Nahverkehrs im gesamten Bundesland vereinfachen.

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Entwickelt wurde eezy.nrw in einer Kooperation zwischen Verkehrsverbünden, Tarifgemeinschaften und dem Landesverkehrsministerium. Anders als bei klassischen Tickets können Fahrgäste sich per App einchecken und pro Fahrt bezahlen – mit einem Grundpreis von 1,49 bis 1,84 Euro zuzüglich eines kilometerabhängigen Aufschlags von 23 bis 29 Cent, berechnet nach Luftlinie.

Sobald die monatlichen Gesamtkosten 58 Euro erreichen, sind alle weiteren Fahrten innerhalb Nordrhein-Westfalens für den Rest des Monats kostenlos. Dieses gedeckelte Preismodell ist unter den deutschen Bundesländern einzigartig und soll mehr Menschen dazu bewegen, vom Auto auf Busse und Bahnen umzusteigen.

Seit der Einführung vor dreieinhalb Jahren verzeichnet das System ein stetiges Wachstum. Allein im April 2023 wurden fast 602.000 Fahrten über die App gebucht – fast doppelt so viele wie im April 2022 und ein Anstieg von 13,6 Prozent gegenüber März 2023.

Die steigenden Fahrgastzahlen deuten auf eine wachsende Beliebtheit von eezy.nrw hin. Mit seinem gedeckelten Monatspreis und dem flexiblen Bezahlmodell trägt das System dazu bei, die Nutzung des öffentlichen Verkehrs in Nordrhein-Westfalen weiter auszubauen. Nun beobachten Verantwortliche, ob sich dieser Trend zu einer langfristigen Veränderung der Mobilitätsgewohnheiten in der Region entwickelt.

Quelle