26 June 2026, 08:04

Europas Gasmarkt bleibt 2024 unter Druck – Preise fallen trotz LNG-Überangebot

Gaspreis-Krise drückt europäische Gaspreise

Europas Gasmarkt bleibt 2024 unter Druck – Preise fallen trotz LNG-Überangebot

Europas Gasmärkte stehen vor anhaltenden Herausforderungen, da die Preise und die Nachfrage weiterhin schwächeln. Analysten erwarten einen schrittweisen Rückgang der TTF-Notierungen, angetrieben durch ein gestiegenes LNG-Angebot und eine verhaltene Nachfrage auf dem Kontinent.

Auf der E-World-Konferenz in Essen, die vom 20. bis 22. Februar stattfindet, präsentiert die CIB ihre neuesten Erkenntnisse. Joel Hancock, Analyst für Rohstoffmarktforschung, wird dort seine Einschätzung zum europäischen Gasmarkt vorstellen. Seine Prognose sieht vor, dass sich der TTF-Preis 2024 auf durchschnittlich 29,5 €/MWh und 2025 auf 30,5 €/MWh belaufen wird, mit einem weiteren Rückgang für 2026 aufgrund der steigenden LNG-Verfügbarkeit.

Strukturelle und konjunkturelle Faktoren belasten weiterhin die Gasnachfrage in Europa. Ein milder Winter und eine schwache makroökonomische Lage haben den Verbrauch gedämpft. Trotz gesunkener Preise erholt sich die Nachfrage nur zögerlich – die Sorgen verlagern sich von den Füllständen hin zur Speicherkapazität selbst.

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Die hohe LNG-Verfügbarkeit in Europa hält an, begünstigt durch die schwache Nachfrage aus Asien. Die Preise geben nach, um das Angebot zu reduzieren und die Kosten für die Speicherbewirtschaftung zu begrenzen.

Die Marktprognose deutet auf eine anhaltende Phase niedriger Preise und schwacher Nachfrage hin. Das wachsende LNG-Angebot und die begrenzten Speicherkapazitäten werden den europäischen Gasmarkt in den kommenden Jahren prägen. Die Entwicklungen werden von Analysten genau beobachtet.

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