09 June 2026, 14:04

Düsseldorfer Polizei geht mit Großoffensive gegen Rasen und gefährliches Fahrverhalten vor

Düsseldorf: Über 600 Geschwindigkeitsüberschreitungen und mehrere Anklagen gegen AG-Tuning bei Polizeiaktion #LEBEN

Düsseldorfer Polizei geht mit Großoffensive gegen Rasen und gefährliches Fahrverhalten vor

Düsseldorfer Polizei startet Großoffensive für mehr Verkehrssicherheit

Die Düsseldorfer Polizei hat eine groß angelegte Verkehrssicherheitskampagne gestartet, um gefährliches Fahrverhalten konsequent zu bekämpfen. Die Aktion ist Teil des landesweiten Programms „#LEBEN“ und richtet sich gegen Rasen, aggressives Verhalten im Straßenverkehr sowie Fahrer ohne gültige Fahrerlaubnis. Beamte richteten am Corneliusplatz eine Kontrollstelle ein, um Verstöße zu überwachen und Verkehrsteilnehmer zu sensibilisieren.

Der Einsatz begann mit einer gemeinsamen Aktion der ressortübergreifenden Arbeitsgruppe Tuning, städtischer Behörden und mobiler Polizeieinheiten. Im Rahmen der Aktion „#VerantwortungBremstGeschwindigkeit“ wurden Autofahrer gezielt zum Corneliusplatz geleitet. Großformatige „#LEBEN“-Buchstaben und ein Unfallwagen sollten dort die Gefahren rücksichtslosen Fahrens verdeutlichen.

Bei den Kontrollen registrierte die Polizei allein auf der A44 rund 300 Geschwindigkeitsverstöße. Insgesamt wurden 261 Bußgelder wegen überhöhter Geschwindigkeit verhängt, zudem gab es 56 Ordnungswidrigkeiten. Drei Fahrer müssen wegen schwerwiegender Verstöße mit einem Fahrverbot rechnen.

Eine 38-jährige Deutsche wurde ohne gültigen Führerschein am Steuer erwischt. Wie die Behörden bestätigten, war ihr zuvor aus körperlichen, geistigen oder charakterlichen Gründen die Fahrerlaubnis verweigert worden. Gegen sie sowie den Halter des Fahrzeugs wurden nun strafrechtliche Ermittlungen eingeleitet.

Darüber hinaus stellten die Beamten vier Verkehrsordnungswidrigkeiten und 18 Ordnungswidrigkeitsanzeigen aus. Drei Fahrzeuge wurden zur technischen Überprüfung sichergestellt.

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Ziel der Kampagne ist es, durch strengere Sanktionen bei Verkehrsverstößen sowie Aufklärungsarbeit unter Autofahrern, Radfahrern und Fußgängern für mehr Sicherheit zu sorgen. Durch eine Kombination aus Bußgeldern, Fahrzeugbeschlagnahmungen und öffentlichkeitswirksamen Maßnahmen hofft die Polizei, riskantes Verhalten im Straßenverkehr nachhaltig zu reduzieren. Die Aktion ist Teil der landesweiten Bemühungen, die Verkehrssicherheit zu verbessern, und wird fortgesetzt.

Quelle