12 April 2026, 08:05

Dortmunder Polizei startet Schock-Kampagne gegen gefährliche E-Scooter-Unfälle

Eine Person fährt mit einem Scooter auf der Straße.

Dortmunder Polizei startet Schock-Kampagne gegen gefährliche E-Scooter-Unfälle

Die Dortmunder Polizei hat eine neue Sicherheitskampagne unter dem Namen "E-Scooter-Pannen" gestartet, um die steigende Zahl von Unfällen mit Elektro-Tretrollern einzudämmen. In den nächsten zwei Wochen werden auf ihrem Instagram-Kanal reale Videoaufnahmen gefährlicher Vorfälle geteilt. Die Aktion richtet sich vor allem an junge Fahrer:innen und alle Nutzer:innen, um ein sichereres Verhalten im Straßenverkehr zu fördern.

Die Kampagne folgt auf einen deutlichen Anstieg von Verletzungen im Zusammenhang mit E-Scootern in der Stadt. Allein 2024 wurden 123 Menschen bei solchen Unfällen verletzt – ein Anstieg um 20 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Die Polizei führt viele der Vorfälle auf rücksichtsloses Verhalten zurück, etwa überhöhte Geschwindigkeit, Missachtung der Verkehrsregeln und falsches Parken.

Die Videos zeigen typische Gefahrenquellen, darunter das Fahren unter Alkoholeinfluss, das die Reaktionszeit verlangsamt und das Sturzrisiko erhöht. Ein weiterer Schwerpunkt liegt auf dem sogenannten Geisterfahren – also der Nutzung von E-Scootern auf Gehwegen, Radwegen oder in falscher Fahrtrichtung –, ein Verhalten, das sowohl Fahrer:innen als auch Fußgänger:innen gefährdet.

Die Beamten betonen zudem die Bedeutung von Helmen, die bei Stürzen schwere Kopfverletzungen verhindern können. Sie erinnern daran, dass E-Scooter nur für eine Person zugelassen sind, da das Mitnehmen von Passagieren das Risiko eines Kontrollverlusts erhöht.

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Die "E-Scooter-Pannen"-Kampagne läuft zwei Wochen lang und nutzt echtes Filmmaterial, um auf die Gefahren aufmerksam zu machen. Die Polizei hofft, dass die Videos die Fahrer:innen dazu bewegen, die Regeln einzuhalten und so die Unfallzahlen zu senken. Die Initiative ist Teil umfassender Maßnahmen zur Verbesserung der Verkehrssicherheit in Dortmund.

Quelle