Deutschland startet Quantentechnologie-Offensive mit 50-Millionen-Projekt PhoQuant
Lea KochDeutschland startet Quantentechnologie-Offensive mit 50-Millionen-Projekt PhoQuant
Deutschland hat mit dem Start des Forschungsprojekts PhoQuant einen bedeutenden Schritt in der Quantentechnologie gemacht. Die Initiative zielt darauf ab, die photonische Quanteninformatik voranzutreiben, und wird von dem deutschen Unternehmen Q.ANT koordiniert. Für das Vorhaben wurden rund 50 Millionen Euro an Fördermitteln eingeworben, um das Land in diesem Bereich an die Spitze zu bringen.
Forschende der Universität Paderborn haben mit PaQS den größten quantenbasierten Sampling-Computer Europas entwickelt. Die Maschine ist Teil des PhoQuant-Projekts und wird vom Bundesministerium für Bildung und Forschung gefördert. PaQS gilt als das größte System für Gaussian Boson Sampling auf dem Kontinent und zeichnet sich durch hohe Flexibilität und Programmierbarkeit aus.
Das System arbeitet mit gepresstem Licht, einer Quantenressource, die über optische Wellenleiter erzeugt wird. Sein Aufbau umfasst ein voll programmierbares und integriertes Interferometer, das jede gewünschte Konfiguration ermöglicht. Photonische Quantencomputer wie PaQS sind für ihre Skalierbarkeit und hohe Taktraten bekannt, auch wenn die Technologie noch in den Kinderschuhen steckt.
Im PhoQuant-Projekt arbeiten unter der Führung von Q.ANT 13 akademische und industrielle Partner zusammen. Weitere Details zur Initiative sind auf der Website der Universität Paderborn verfügbar.
Das PhoQuant-Projekt steht für eine erhebliche Investition in Deutschlands Quantenzukunft. Mit PaQS und anderen Fortschritten strebt das Land danach, sich an der Spitze der photonischen Quanteninformatik zu etablieren. Die 50 Millionen Euro Fördergelder unterstreichen das Engagement für diese aufstrebende Technologie.






